Oldtimealeurs.ch in Havanna_día de llegada


Und schon wieder klingelt der Wecker am frühen, frühen Morgen. Aber heute – ja heute freuen wir uns darüber. Schnell hüpfen wir aus den Federn, packen die restlichen Sachen, die uns nach dem gestrigen Postversand noch geblieben sind und marschieren kurz vor sieben runter an die Rezeption.

Das Taxi ist zu unserer Freude überpünktlich und die Fahrerin fährt uns schnurstracks an den Internationalen Flughafen Mexico City. Wir sind eine dreiviertel Stunde zu früh dran und so suchen wir uns zuerst einmal ein Frühstück. Und natürlich Kaffee. Frisch gestärkt mit Pancakes und Rühreiern im Bauch stellen wir uns anschliessend an den vereinbarten Treffpunkt.

Und da sind sie – Jeannette und Tinu. Jupiee. We are ready for Cuba. Juhuu.

Zuerst wird begrüsst, anschliessend stellen wir uns in die lange Check-In Schlange. Wir müssen noch irgendwie das Kubavisum respektive die Touristenkarte auftreiben und wissen nicht so ganz genau wo wir diese bekommen. Als wir dann aber so in der Schlange anstehen, entdeckt Jeannette den passenden Schalter. Die Mädels lassen die Jungs somit weiter anstehen, begeben sich zum Schalter und bekommen ohne Probleme die Touristenkarte. Hierfür muss man nur einen Pass zeigen und etwas über 12 Franken pro Person bezahlen. Bubieinfach – nichts da von wegen kompliziertem Visumgetue oder so.

Bewaffnet mit den ausgefüllten Touristenkarten können Jeannette und Cynthia wieder zu Mike und Tinu aufschliessen, die es in der Check-In Schlange zwischenzeitlich schon ziemlich weit gebracht hatten.

Als wir dann alle vier dran waren und motiviert unser Aufgabegepäck auf das Band legten, schickt uns die Dame wieder weg. Etwas mit unseren Mexikovisas stimme nicht. Obwohl wir alle vier – unabhängig voneinander – ein mehrmonatiges Visum haben, meinte die Frau, wir hätten durch die Überlandeinreise maximal 7 Tage im Land bleiben dürfen. Wir alle wissen, dass das so nicht stimmt, machen uns aber dann doch wie befohlen auf dem Weg zum Integrationsoffice.

Das Ganze war dann aber eine ziemlich kleine Sache. Einmal den Lift in die untere Etage nehmen, kurz darauf warten, dass man an die Reihe kommt, die Dame am Schalter nett anlächeln und schwuppdiwupp haben wir vier Stempel ohne Zusatzkosten, alles paletti. Den Gang zum Integrationsoffice hätten wir uns übrigens sparen können – die Check-In Dame hat wohl etwas verwechselt. Aber isch ja gliich – Hauptsache alles gut.

Nun müssen wir nicht einmal mehr anstehen, können direkt zum Check-In spazieren, unser Gepäck aufgeben und bewaffnet mit Ticket und Handgepäck weiterziehen.

Das persönliche Check-In, also das mit Körperscanner, alles aufs Band legen, Pass zeigen und so weiter geht megamega schnell. Wir müssen nicht anstehen und die ganze Prozedur ist für alle vier von uns nach knapp fünf Minuten abgeschlossen. So guet.

Im Dutyfree vertrödeln wir uns nach Kaffee und Gipfeli noch etwas die Zeit, denn unser Flieger hat Verspätung. Es heisst zwar, er sei pünktlich – aber diese Pünktlichkeit ist eine knappe Stunde nach der Uhrzeit auf unserem Ticket. Jänu. Auch diese Zeit vergeht schnell, haben uns ja viel zu erzählen und am Flughafen gibt es ja immer so einiges zu sehen.

Um zwölf Uhr ist es dann so weit. Boarding. Die Plätze sind schnell gefunden und das Flugzeug gut gefüllt. Einigermassen pünktlich – also nach der neuen Zeit – rollen wir auf die Startbahn und heben ab. Jupie. Der Flug an sich dauert etwas länger als zwei Stunden und verläuft gut.

Juhuuu wir sind da – Havanna. Oh, das reimt sich ja. Moment, müssen es nochmals rhythmisch korrekt schreiben. Juhuuu wir sind da – Havan-na.

Der Himmel ist von Wolken verhangen, es hat den ganzen Tag geregnet und die Sonne ist nicht zu sehen. Äh. Nicht ganz die Karibik, die wir uns vorgestellt hatten, aber no stress liebe Karibik, du hast noch ein paar Tage Zeit um uns von deiner schönwetterseite zu zeigen.

Nach dem Verlassen des Flugzeuges, stellen wir uns in die Schlange und warten. Und warten. Wahrscheinlich ging es gar nicht so lange, aber wir sind ja nun hier und möchten natürlich die Stadt, die Autos, die Menschen sehen. Nicht hier doof in der Schlange stehen. Aber das gehört ja dazu. Also warten wir weiter.

Die Passkontrolle und somit auch der Eintritt nach Kuba verläuft dann aber wie am Schnürli. Total einfach. Nur Hinstellen, in die Kamera güxeln, Pass wieder entgegennehmen.

Die Männer nehmen das Gepäck in Empfang und die Mädels kümmern sich um den Moneyexchange. Beides dauert viel länger als gedacht, denn unser Gepäckstück gehört zu den letzten auf dem Band und die Schlange beim Geldwechsler geht beinahe bis zur Strasse raus.

Nach ungefähr einer Stunde treffen wir uns alle wieder und finden auch gleich den Taxifahrer, der uns zu unserem Hotel bringen wird.

Die Fahrt fängt schonmal geil an. Hier in Kuba hat es soooo viele alte Autos. So cool. Wirklich, wie im Film, auf Postern, CD-Hüllen oder so. Diese breiten, schweren, bunten Autos. Blau, Lila, Gelb. Verchromt, zerbeult, gepützelt. Alles hats. Mega.

Nach etwa einer halben Stunde Autofahrt gelangen wir ans Ziel. Das Hotel La Llave de Golfo ist megaherzig. Von aussen etwas unscheinbar – ähnlich eines Wohnhauses – kaum aber hat man den Eingangsbereich passiert, lacht einem ein toller Speisesaal, ein Garten und einen Pool an. Super.

Als erstes werden Zimmer ausgesucht, danach ein Apero getrunken, einige der mitgebrachten Kägifrets verspeist um den gröbsten Hunger zu stillen, und dann flätzen wir uns in die Sitzgruppe im Innenhof.

Kurze Zeit später wird unser Abendessen serviert. Gefüllte Peperoni mit frischem Salat und Brot. Mmmh. Megafein.

Den Abend lassen wir dann gemütlich ausklingen, hören etwas Buena Vista Social Club und fallen – jedenfalls die Pédaleurs fallen, für die Timbilas können wir nicht sprechen – direkt ins Bett. Und schlafen super. Wie Steine.

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