Oldtimealeurs.ch in Havanna_día dos


Auch am kommenden Vormittag werden wir mit Eierspeisen, Toast und allerlei verwöhnt. Danach geht es wieder zum Taxi und erneut an die Marina.

Direkt als wir ankommen, fährt auch gleich der HopOn-HopOff-Bus vor. Das Ticket ist schnell erstattet, vier tolle Plätze auf dem Dach des Busses ergattert und die Fahrt kann losgehen. Der Bus fährt uns einmal quer durch die Stadt, entlang des offenen Meeres zum Hotel National. Von da weiter dem Meer entlang zum Aquarium, vorbei am Plaza de la Revolucion, einmal im Bogen und dann mehr oder weniger wieder zurück bis zum Capitol.

Eigentlich haben wir uns vorgestellt, im Verlauf der Fahrt immer mal wieder auszusteigen, zu spazieren und anschliessend den nächsten Bus zu schnappen. Doch irgendwie war das hier in Havanna nicht so gäbig und wir stellen bald fest, dass es uns in der Altstadt eigentlich am besten gefällt. So bleiben wir sitzen und stehen erst nach der Ankunft im Capitol wieder aus.

Die Rundfahrt hat sich aber auf jeden Fall total gelohnt und war ziemlich cool. Tja – der Fahrtwind in den Haaren, das ist halt schon Pédaleurines Welt.

Cynthia und Tinu versuchen dann in einem der wenigen Einkaufsläden noch ihr Glück. Der Laden ist da, die gewünschten Produkte auch, einige Kubaner sind ebenfalls vor Ort – das Geschäft ist also geöffnet – aber bedient werden wir nicht. Alle andern übrigens auch nicht. Warum? Der Verkäufer ist gerade am Essen. Hinter der Theke. Fürs Verkaufen hat er gerade keine Muse und so gibt ein Bittsteller nach dem andern auf und verlässt mit leeren Händen den Laden. So auch wir. Tja.

Zurück in der Altstadt schlendern wir zum Chinaviertel, setzen uns in ein Chinesisches Restaurant und bestellen da, was uns halt so anlacht. Die Zubereitung dauert seine Weile – doch gut Ding dauert halt und das Endergebnis ist überraschend gut.

Frisch gestärkt machen wir uns auf, auf einen Spaziergang durch die verwinkelten Gassen des Chinesischen Viertels und gelangen anschliessend in eine Gegend mit sehr wenigen Touristen. Halt hier, wo die Kubaner leben und lieben.

Wir sehen Woodoolädelis, Hühner mit abgetrennten Köpfen, farbige Häuser, tolle Autos, halb verhungerte Büsis, tolle Grafits, Frauen die den an der Haustür klingelnden Männern von ihrem Balkon aus in einer Tasche die Hausschlüssel nach unten reichen, Kinder die inmitten des Strassenverkehrs zu laufen lernen, Velorikschas die eilig um die Ecken flitzen und vieles, vieles mehr. Ja gopf, wirklich viel. Und die Fotokameras sind wiederum im Dauereinsatz.

Nach einer Stippvisite in einem Zigarrenladen werden die Beine der Pédaleurs langsam müde und eine leichte Unterzuckerung setzt ein. Wir vier trennen uns für einen Moment – Timbila wollen sich das Rhummuseum angucken – und setzen uns in ein Kaffee. Doch wenige Minuten später stehen Jeannette und Tinu auch da. Das Rhummuseum war nur mit Führung und zu bestimmten Zeiten zugänglich. Da haben sie gerade keine Lust drauf. Nun sind wir wieder vereint und haben einen anständigen Zuckerpegel. Perfekt.

Mit einem Taxi – also dem zweiten, denn das erste kannte den Weg nicht – fahren wir zurück zu unserem Hotel. Siesta- und Blogschriibizeit.

Nach allgemeiner Schlafenszeit, dem Aussortieren der neusten Fotos, einem kleinen Apero und der darauffolgenden Taxifahrt erreichen wir das Restaurant Gato Tuerto, nahe des Hotel National. Ob Crevetten, Reis, Schweinsrack oder Kartoffelpüree – wir essen wiederum fabelhaft, die Bedienung ist auch hier – wie bis jetzt überall in Havanna – ausgesprochen freundlich. Und die Eistorte zum Dessert war ebenfalls mega lecker.

Hier im Restaurant – also genauer gesagt unten in der Bar – spielt jeden Abend eine Band. Auch heute beginnen die ersten Musiker um elf Uhr abends. Wir – jedenfalls die Überzahl von uns – ist jedoch etwas zu müde um zu warten und so lassen wir uns ein Taxi zurück ins Hotel rufen. Nach wenigen Minuten kommt eines der alten Autos daher gefahren. Diesmal in Knallorange. Isch scho super, so en Fahrt imene alte, coole Auto – man hat Platz, es federt munter vor sich hin und eine einfache Taxifahrt wird kurzerhand zum Abenteuer.

Zurück im Hotel machen wir unsere eigene I-Pad-Band und sitzen noch etwas beisammen, bis dann einer nach dem andern sich in die Federn verkriecht.

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