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Mexico City_grosser Abschied vor den Pyramiden in Teotihuacán


Am kommenden Morgen sind die Pédaleurs beide wieder total im Strumpf und wir treffen uns mit Jeannette und Tinu zum Frühstück, direkt am Zocalo. Anschliessend schlendern wir noch etwas durch die Stadt, Timbila checken aus dem Hotel aus und dann beginnt die kleine, grosse Reise. Zu viert fahren wir mit dem Taxi nach Teotihuacán. Das ist da, wo die grossen Pyramiden stehen.

Die einstündige Fahrt finden wir super denn man hat hier von der Autobahn aus eine super Aussicht auf Mexico Citys Agglomeration. Tausende und Abertausende von kleinen und kunterbunten Häusern pressen sich hier gegenseitig dicht an dicht gereiht in die Hügel.

In Teotihuacán steigen Timbila beim Campingplatz aus und wir lassen uns weiter zu den Pyramiden chauffieren. Das Richtige Tor ist bald gefunden, der Eintritt bezahlt und es kann losgehen.

Zu unserer Überraschung, hat es heute nur sehr wenige Touristen. Wir haben gehört, es gäbe für die Sonnenpyramide teilweise Warteschlangen von über 500 Metern. Aber nein – wir haben total Glück heute. Kein Anstehen weit und breit. Nach einer Tour durch die Bauten kraxeln wir zuerst auf die Mondpyramide und anschliessend sogar noch auf die Sonnenpyramide. Die weite Aussicht ist gigantisch, es war wirklich toll dort oben.

Hier noch ein kleiner Auszug dazu von Wikipedia: „Das Gebiet von Teotihuacán war bereits seit dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert permanent besiedelt. Zwischen 100 und 650 nach Christus war die Stadt das dominierende kulturelle, wirtschaftliche und militärische Zentrum Mesoamerikas. Auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung hatte sie möglicherweise bis zu 200.000 Einwohner. Damit war sie zu ihrer Zeit die mit Abstand größte Stadt auf dem amerikanischen Kontinent und eine der größten der Welt. Die Sonnenpyramide liegt im Zentrum Teotihuacáns. Mit einer Grundfläche von 222 mal 225 Metern, einer Höhe von gut 65 Metern sowie einem Volumen von rund einer Million Kubikmetern ist sie die drittgrößte Pyramide der Welt. Sie wurde um 100 nach Christus in einem Arbeitsgang errichtet und war damit das erste größere Gebäude, das in Teotihuacán gebaut wurde. Die am nördlichen Ende der Straße der Toten gelegene Mondpyramide entstand rund ein Jahrhundert nach der Sonnenpyramide. Bei einer Grundfläche von 120 mal 150 Metern erreicht sie eine Höhe von 46 Metern.“.

Nachdem wir uns von dem Aufstieg – es geht mit riesigen Treppenstufen u steil und weit nach oben – erholt hatten, sassen wir noch etwas auf dem Spitz, machten einige Fotos und wagten anschliessend den Abstieg. Dieser hatte es auch nochmals in sich. Diesen Blogeintrag schreiben wir einen Tag später und die Oberschenkel brennen noch immer… hahaha. Aber glohnt hed sichs uf jede Fall.

Nun schlendern die Pédaleurs langsam zurück ins Dorf und direkt zum Campingplatz. Jeannette und Tinu haben in der Zwischenzeit etwas Genöschelet und – juhuuu – gekocht. Sie verwöhnen uns mit der leckersten Guacamole überhaupt und einem superfeinen griechischen Nudelgericht. Mmmmh. Voll lecker!

Wir verbringen den ganzen Abend auf dem Camping. Es war einfach super! Aber irgendwann kommt der Moment des Abschieds. - Oh zum Glück schreiben wir auf PC und nicht von Hand… sonst würde die Tinte vom Schnieferchen verlaufen… - Tapfer marschieren wir zum Parkplatz, wo uns ein Taxi abholen wird. Abschiedsstimmung. Doch – siehe da: ein Zeichen. Das Taxi kommt nicht und wir müssen ein Neues bestellen. Juhuu. Nochli meh Ziit mit Timbila. Eine halbe Stunde später gilt es dann aber ernst. Time to say goodbye. Oh nooooo. Mega truuurig!! Die letzten Wochen mit den beiden – am Anfang war ja sogar noch Zita dabei, juhuuu – waren fantastisch. Wir haben so viel erlebt, gelacht, geplaudert. Perfekt. War einfach toll. Timbila reisen ja noch etwas weiter. Aber bald, bald kommen auch sie wieder heim. Und wüsseder was? Unsere neue Wohnung liegt in direkter Nachbarschaft zu ihnen. Füürschaletime. Hahahaha. Ihr Lieben – mer wönsched na en ganz en tolli, onvergässlechi, megalässigi Reis! Gnüssends!

Die Pedaleurs haben ja auch noch ein paar Wochen zum Geniessen und so fahren wir – nachdem das erste Abschiedsemotionstief durch ist – frohen Mutes zurück in die Stadt. Übrigens wurde unserer Fahrer bereits nach 100 Metern von der Polizei angehalten. Falsches Fahren in der Einbahn. Hat zwar kein Schild, aber OK. Der Polizist hat nun aber komischerweise keinen Strafzettel dabei. Na klar… Die Busse würde 500 Pesos, also 25 Franken, kosten, unser Fahrer hat aber nicht genug Geld dabei. 50 Pesos tun es dann aber auch – einfach ohne Quittung. Pédaleurs sind happy – nach so vielen Monaten in berüchtigten Ländern haben wir doch noch einmal eine Schmiergeldaktion gesehen. Grosser Haken bei der Checkliste. Hahaha.

Der Rest der Fahrt verläuft tiptop und kurz vor halb elf Uhr abends sind wir zurück in unserem Hotel. Pflätschmüed.

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