Km 29583 - Km 29663_Casa Luna (Moraira) - Cullera


Am kommenden Tag wird Pédaleurine dreissig. Als erstes steht sie zu früh auf und stört die beiden Härzchäfer bei der Geburtstagsdekoration im Haus. Ganz viele bunte Papierschlangen warten auf ihren Einsatz und überall wittert man bereits den Geburtstag. Cynthia ist hin und weg. Der Tag ist phänomenal – glaubsch gar nöd! Zuerst wird gratuliert und die Pédaleurs werden so quasi zum Vorglühen mit frischen Gipfelis verpflegt. Danach machen wir uns an die Brunchvorbereitungen. Es gibt Dreiminuteneier, Zopf aus der Heimat, selbstgemachte Konfitüre, eine riesige Käseplatte, Toastbrot, Schinken, frischgepressten Orangensaft und - liebe Barbara und lieber Hanspeter, bitte seht es uns nach, wenn wir nicht mehr all die supermegageilen Schlemmereien auf die Reihe bringen – vieles mehr. Suuuuper! Der Frühstückstisch ist bunt dekoriert und das Geburtstagskind und ihr Gemahl dürfen sich beim Schlemmen einen grossen Geburtstagshut aufsetzen. So geil! D’Cynthia isch im Paradies!

Und dann – so geil, ich mein wir sind ja noch ziemlich weit weg von zuhause – dann gibt es sogar noch einen Gabentisch! Gschääänkli!! Cynthias Brüder haben beide mit ihren Kiddies Geschenke gebastelt und es dann organisatorisch geschafft, dass die Päckli ebenfalls beim Brunch dabei waren! Kunstvolle Zeichnungen von den Kiddies, Gutscheine fürs Kino oder die Migros, liebe Briefe und sogar eine megacoole Kinderschokobonkalenderhalskette vom Göttibub. Der Kalender ist sooo cool. Jeden Tag darf das Gotti eine Schokobon essen, und sobald die Kette leer ist, können sich vierjähriger Bub und dreissigjähriges Gotti wieder in die Arme schliessen! Cynthia tropfen die Herzchen fast aus den Augen und den Ohren! Megahappy! Und sogar noch ein Päckli ist eingetroffen. Eines aus Mexico! Von Jeannette! Ein megacooles Minnie-shirt in Pink! I feel soooo pretty! Noch mehr Herzchensauerei…

Aber es gab noch viel mehr tolle Sachen an diesem Tag! Läck – totaler Gefühlssenkrechtstart. Also eigentlich so wie bei einer Achterbahn, nur dass es nie runter ging. Mega!

Anschliessend fuhren wir zu viert und im Minnieshirt zum Strand von Moraira, halten die Füsse ins Meer, schlendern durch die Gässlein, gönnen uns einen Drink an der Bucht und lassen uns voll und ganz von der Schönheit der Gegend einlullen.

Am Nachmittag sind wir dann zurück in der Casa Luna. Und es gibt – tattattattaaaaa Schoggichueche vom Gotti! Juhuu – de gliich wie scho als Chind! Mit dreissig Kerzen, und alle brennen! Wahnsinn! Der Kuchen schmeckte supidupimegalecker und das Geburtstagskind schlägt zu. Doch wir haben es bis heute leider nicht geschafft, den ganzen Kuchen zu bodigen. Es gab einfach zu viel zum Schlemmen… hahahaha.

Am Nachmittag dann basteln die Pédaleurs am Gästebucheintrag, es wird viel geplaudert, gelacht und Cynthia kann mit den Brüdern und der ebenfalls Geburtstag feiernden Schwägerin telefonieren.

Nun folgt doch tatsächlich noch eine weitere Überraschung! Swissnight in der Casa Luna! Wir werden mit einem Raceletteabend und Tischgrill verwöhnt. Gschwellti, Chääs, Suurrahm, Brotwörscht, Cervelat, Görkli ond so wiiter. Und das coolste – das ganze Haus ist dekoriert. Überall hat es Lampions, Schweizerfahnen, Kantonswappen und allerlei. Und als Krönung läuft den ganzen Abend Schlager aka Hudigääggeler im Radio. Nei – glaubsch nöd. Es isch soooooooo cool gsi!

Ja. Auch der schönste Tag muss einmal zu Ende gehen. Und er war wirklich amaaaaazing! Cynthia hatte einen unvergesslichen Geburtstag und wir sind soooo happy! Und jetzt, beim Niederschreiben, können wir es immer noch nicht fassen, wie toll es war!

Aber auch die kommenden Tage bei Barbara und Hanspeter sind fantastisch! Wir fahren nach Calpe zum Strand oder nach Javea zum Markt, knabberten immer mal wieder am feinen Geburtstagskuchen, assen Tapas am Meer, machten Nachmittags Siesta auf der Terrasse, knobbelten uns durch Rätselspass, nähten an noch zu erstellenden Fähnlis, arbeiteten weiter am Gästebucheintrag, legten uns in feine Älplermaccaroni sowie Vanilleglace mit Schoggisauce und Himbeeri, plaudern, bewundern den Sternenhimmel, spielen Quartett und UNO und genossen die Zeit in der Casa Luna.

Doch so wie jeder andere Tag im Jahr rückt auch der 3. März immer näher und so war es am Freitag in der Früh mit Packtaschen voller Schlemmereien und Bäuchen gefüllt mit Drüüminutenei Zeit, sich zu verabschieden.

Liebes Gotti aka Barbara, lieber Hanspeter. Wir sind euch so unendlich dankbar für die fantastische Zeit bei euch! Vielen lieben Dank für die Einladung, es ist so toll, dass es geklappt hat! Oh mann. Wir waren so traurig, dass wir heute Abschied nehmen mussten. Nicht nur wegen dem Essen, der schönen Casa Luna und eurer Gastfreundschaft. Nein, vor allem wegen euch zweien! Ihr seid so super – und wir sind froh, dass es nicht noch einmal zwei Jahre dauern wird, bis wir uns wiedersehen.

Mit halb offenen Hosen – der oberste Knopf geht nach diesen drei Tagen schlichtweg nicht mehr zu – rugeln wir die ersten zweihundert Meter den Berg hinunter. Anschliessend lacht uns eine irre Steigung an und wir kürbeln fast die Lungen raus, als wir oben ankamen. Danach geht es steil runter um gleich wieder völlig gstört in die Höhe zu schiessen. Zum Glück ging die ganze Odyssee nur schlappe drei Kilometer. Anschliessend führte uns der heutige Weg leicht bergab durch Teulada und Gata de Corgos immer schön in Richtung Mikes alter Heimat. Er kann sich an so viele Ecken, Gebäude, Gässlein erinnern und erzählt Pédaleurine wo er als Kind gespielt hat, eine gruusige heisse Schokolade trinken musste und er gemeinsam mit der Familie im Autokino war. Ein richtiges Flashback packt ihn. Mega luschtig.

Nach der Abfahrt führt uns die Strecke heute mehr oder weniger gerade aus. Das Wetter ist trotz der leichten Bewölkung gut und der Rückenwind schüpft uns fröhlich vor sich her. Ab und zu machen wir Pause, knabbern an schweizer Salami, Käse oder Kägifret und lassen uns immer weiter in Richtung Norden gondeln.

Kurz nach drei Uhr am Nachmittag erreichen wir den Ort Cullera und beschliessen, hier zu bleiben. Die Hotelsuche gestaltet sich relativ schwierig, denn gerade ist Nebensaison und all die unzähligen Hotelburgen sind verschlossen. Doch wir werden dann doch noch fündig und dürfen sogar unser Velo mit ins Zimmer nehmen. Nun sitzen wir hier auf dem Balkon, tippseln den Blog, strecken die Füsse und sind noch immer vom Glück der vergangenen Tage und natürlich auch Monate eingemümmelt.

Wir sind nun mehr als definitiv auf dem Heimweg und freuen uns ungemein auf das Wiedersehen mit dir, dir und dir.

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