Geschichten der pédaleurs

 

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Km 12319 – Km 12407_Guruvayur - Ernakulam

Beim Einschlafen gestern Abend hören wir ein schleppendes Krrr, Krrr von draussen. Die Ketten des vorbeiziehenden Elefanten werden auf der Strasse hinterher gezogen. Schnell, schnell huschen wir ans Fenster und sehen gerade noch, wie eine grosse Elefantenkuh auf dem Weg nach Hause ist. Unsere Sachen sind gepackt, die Zähne geputzt und die Pédaleurs startklar. Wir entriegeln alle Schlösser unserer Hoteltür und wollen raus. Aber hey, was ist denn das. Die Tür ist von aussen verschlossen. Na wunderbar. Laut poltern wir an die Türe und werden schon bald vom Nachbar befreit. Ein Kind hat uns wohl einen kleinen Streich gespielt, und uns den Riegel geschoben. Ein Glück, gab es kein Feuer. Wir fahre

Km 12224 – Km 12319_Calicut - Guruvayur

Nach über zehn Kilometern verlassen wir wie gesagt den Stadtkern. Aber wir werden bei der heute beinahe einhundert Kilometern langen Fahrt nicht einmal eine unbebaute Parzelle vorfinden. Keine einhundert Meter ohne Haus. Geschweige denn ohne Mensch. Ausser auf einer Brücke. Indien ist wirklich unglaublich vollgestopft. Überall sind Menschen. Wir sind ja mittlerweile in der Provinz Kerala. Gods own country wird die Region gepriesen. Und schön ist es wirklich. Die Menschen haben sich etwas verändert. Sie sind aufdringlicher als zuvor und einige Jungs sind auch richtige kleine Flegel. Immer wieder haben wir Begleitservice von Motorrädern. Nach dem fünften nervts dann schon. Zum Mittagesse

Km 12138 – Km 12224_Kannur - Calicut

In Indien erlebt man immer was. Unglaublich. Wo soll man nur anfangen. Beispielsweise die Autos. Die sind alle beschriftet, bemalt und an den Windschutzscheiben zugekleistert. Da wir ja die meiste Zeit on the road verbringen, haben wir viel Zeit um uns die Beschriftungen einzuprägen. In grossen - teilweise aus Pappmasche aufgeklebten - Lettern prangert hier abwechselnd "Masallah", "Vishnu" oder "Jesus Christ" oberhalb der Windschutzscheibe. Hauptsache irgendjemand passt auf das Fahrzeug auf, während der Lenker wie der Henker fährt. Dann gibt es aber auch für weniger Bescheidene die Aufschriften "I am God" oder "God drives this car". Hier kommen wir ja noch so einigermassen mit. Aber auch des

Km 11870 - Km 12138_Kundapura - Kannur

Gestern haben wir online das Visum für Sri Lanka beantragt. Zu unserer Freude bekamen wir das gewünschte Dokument innert zwölf Stunden per Mail. Wow. Super. Mal schauen, ob dann an der Grenze auch alles so lockerflockig über die Bühne geht. Da wir uns ja ein tolles Hotel gegönnt haben - by the way, das Inventar würden wir am liebsten gleich in unsere zukünftige Wohnung liefern lassen - hat es hier sogar einen Drucker an der Rezeption. Diesen nutzen wir gleich, um die Visa auszudrucken. Wir wären also bereit für die nächste Grenze. Von Kundapura aus fahren wir heute nach Udupi. Naja. Um ganz ehrlich zu sein: an diesem Tag haben wir keine Notizen gemacht und darum können wir die Erlebnisse nic

Km 11731 - Km 11870_Gokarna - Kundapura

Während der Zeit an der OM Beach haben richtig schön ausgespannt. Ausser Lesen, Schreiben und Essen gab es ja auch nicht viel. Schliesslich ging hier - wie an so vielen Orten in diesem Land - weder die Telefonverbindung, geschweige denn Internet. Eigendlich ist das ja ganz schön so. Aber Cynthia hätte doch so gerne Live am Geschehen des GastroForum für die Frau teilgenommen, und Mike war auch ganz gespannt darauf, was es denn so neues im Weltweiten Web gibt. Aber macht nichts. So hatten wir richtig viel Zeit für die Natur, das Meer und für uns. Nach der dritten Nacht, sind wir bereits früh am Morgen aus den Federn gekrochen. Gerne wären wir noch etwas liegen geblieben. Der Ort hier war der E

Km 11609 - Km 11731_Agonda - Gokarna

Die ersten paar Tage in Agonda haben wir mit Dave, Phil und Brett verbracht. Schön, mal wieder bekannte Gesichter zu treffen. Am vierten Januar mussten wir uns jedoch wieder verabschieden - die drei Jungs verliessen uns in Richtung Bangalore. Die Tage in Agonda vergehen wie im Flug, weshalb wir unseren Aufenthalt auf insgesamt acht Nächte ausdehnen. Während unserer Zeit in Agonda haben wir sehr gut gefrühstückt, viel geschlafen, gebadet, gelesen, Rückenschmerzen wegmassieren lassen, etwas die zerbrochene Ukulele betrauert und einfach die paar freie Tage genossen. Einmal haben wir uns sogar einen Scooter genommen und sind in einer grossen Acht durch die Region – von Agonda über Margao, bis hi

Km 11388 - Km 11609_Mithbav Town – Agonda

Eine weitere anstrengende Tagesetappe erwartet uns heute. Nachdem der Start eher flach war, lachen uns dafür ab der zweiten Tageshälfte einige Aufstiege an. Insgesamt legen wir heute 1000 Höhenmeter innerhalb 80 Kilometern zurück. Bei unserer ersten Pause treffen wir auf den ersten Tourenradler seit tausenden von Kilometern. Es ist ein Inder, welcher für die Organisation lend-a-hand-india.org die örtlichen Schulen besucht. Nach einem kurzen Plausch legen wir die nächsten dreissig Kilometer bis Malvan zu dritt zurück. Auch heute sehen wir wieder viele Tiere. Ein Affe trägt sogar sein Kleines auf dem Bauch und springt ganz schnell von der einen auf die andere Strassenseite. Auch Hunde hat es h

Km 11256 - Km 11388_Ratnagiri - Mithbav Town

Hui. Da haben wir aber wieder ein paar Tage hinter uns. Am 28. Dezember ist unser elfter Jahrestag. Juhuii. An diesem Morgen stehen wir früh auf und versuchen in diesem komischen Hotel in Ratnagiri ein Frühstück zu bekommen. Als erstes suchen wir das Restaurant. Nachdem wir dieses nicht auf Anhieb finden, fragen wir an der Rezeption nach. Frühstück gibt’s nur auf dem Zimmer. Soll uns recht sein. Wir geben also direkt Bescheid, dass wir bereit wären für einen Toast. Neinein, das kann man nicht so bestellen. Wir sollen auf unser Zimmer gehen und von da aus die Rezeption telefonisch kontaktieren, um die Bestellung aufzugeben. Aber wir sind doch bereits hier?! Egal. Vielleicht haben wir es ja fa

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