Geschichten der pédaleurs

 

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Km 28486 – Km 28554_Toluca – Mexico City

Nach etwas Schlaf und einem guten Zmorgen starten wir nun heute in den letzten Fahrtag durch Lateinamerika. Woah läck – kannst du das glauben? Das letzte Mal radeln ausserhalb Europas. Komisch. Aber so richtig verstehen tun wir es glaubs nicht – das kommt wohl dann noch. Auch heute Vormittag wird uns nichts geschenkt. Auf der Libre – die Coata meiden wir nun halt – führt uns die Strasse zuerst leicht nach unten. Soweit so gut. Wir kommen gemächlich voran, denn das Stop and Go der städtischen Büsslifahrer bremst uns andauernd aus. Kurz bevor wir die Stadt endgültig verlassen, hat Mike noch die beste Idee des Tages. Wir gehen was essen. Pédaleurs lernen halt doch dazu – zwar langsam, aber stet

Km 28385 - Km 28486_Macheros – Toluca

Die Wartezeit auf der sonnigen Wiese des Bed and Breakfast kommt uns ewig vor. Ewig und drei Tage. Immer wieder hören wir in der Auffahrt einen Motor, rennen zum Haupttor und gucken nach. Nix. Niemand, den wir kennen. Doch dann – kurz vor vier Uhr tuckert es wiederum am Haupteingang und wir sind uns sicher: Timbila sind da. Juhuuuu. Die Freude ist riesig, Jeannette und Tinu haben es geschafft! Sie sind seit dem Sommer 2015 ebenfalls unterwegs und fahren mit ihrem Toyota Landcruiser entlang der Panamericana – von Süd nach Nord. Nach fast zwei Jahren und gefühlten hundertausend Whattsappnachrichten sehen wir die zwei Lieben endlich wieder. Es wird umarmt, begrüsst, einen passenden Parkplatz fü

Km 28366 - Km 28385_Zitacuaro – Macheros

Und natürlich kam es mal wieder ganz anders als wir dachten… aber zuerst mal vorne weg. Also. Nach dem verhexten Fahrtag, gönnten wir uns einen freien Tag in Zitacuaro und lassen da auch gleich die vergangene Woche Revue passieren. Zum Beispiel kam uns da der Glacelieferant in den Sinn, der seine Schlecksachen auf seine ganz eigene Art an den Mann oder eher ans Kind bringen will. Und zwar hat er seinen Pick-Up randvoll mit gefrorenen Süssigkeiten gefüllt und sich ein Megaphon auf das Auto montiert. Wie hier so üblich, fährt der Wagen nun durch die Dörfer und das Megaphon plärrt heraus, was es halt so zu plärren gibt. Ob Gas, Müllabfuhr, Trinkwasser, Melonen oder eben Eis – alle Produkte werd

Km 28170 - Km 28366_Quiroga - Zitacuaro

Nach einer Eeeeeiskalten Nacht, geht es am nächsten Morgen weiter in Richtung Osten. Zuerst wie gewohnt richtig steil hoch. Gopeletti. Seit Tagen ist das schon so. 1'000 hoch, 900 runter. Wir sind es uns somit schon gewöhnt und die Anstrengung hält sich in Grenzen. Auch heute wieder sehen wir viele, viele VW Käfer. Ob alt, neu, verschrottet, aufgemötzlet, blau, weiss oder kunterbunt - wir freuen uns jedes Mal. Und auch Esel sehen wir wieder einige. Und Hunde. Und Schafe. Und sogar ein Hund, der an einem überfahrenen Kalb knabbert. Zugegeben, nicht so härzig. Im Verlauf der letzten Tage begegneten uns auch viele Bauern. Sie marschieren meistens entlang der Strasse und schleppen Holz, Mais ode

Km 28002 - Km 28170_La Barca - Quiroga

In La Barca finden wir ein ausgesprochen hübsches Hotel, worin wir uns nach dem Tag zum abhöögle zurückziehen. Das Städtchen selber macht auf uns einen sympathischen Eindruck. In den Gassen wuselt es von geschäftstüchtigen Verkäufern, fröhlichen Familien und natürlich vielen, vielen Autos. Dass die Stadt eine nicht so schnuselige andere Seite hat, lesen wir zufälligerweise im Internet. Der Ort ist eine Grenzstadt zwischen zwei Regionen und es finden immer mal wieder Bandenkriege statt. Viele, viele Todesopfer hat der Ort schon gesehen und Touristen wird klipp und klar von einer Durchreise abgeraten. Zitat: When it comes to La Barca and Ocotlan in Jalisco, the government “prohibits all Americ

Km 27968 – Km 28002_Ocotlan – La Barca

Heute früh aus den Federn zu kriechen fällt uns nicht so leicht. Nur no einisch umdreihe. Und no einisch. Nume no zäh Minütli… und so wurde es dann nach Acht, bis wir endlich aufbrachen. Um halb neun war dann auch noch eingekauft und es kann richtig losgehen. Die Fahrt führt uns entlang der Laguna de Chapala und wir können auf unserer Fahrt auf dem Veloweg ab und zu einen sagenhaften Blick auf den schönen See erhaschen. Doch nur ganz selten – denn hier ist es bebauter als am Sämpi. Dann macht es Pfff. Nun hat Mike einen Platten. Auch im Hinterrad, auch von den Drähten von gestern. Die haben wir wohl übersehen. Auch dieser Schlauch ist ein Sieb und so wollen wir ebenfalls einen neuen einsetze

Km 27880 – Km 27968_Guadalajara - Ocotlan

Heute haben wir ja frei – und so schlafen wir erstmal etwas aus. Nach dem Frühstück klemmen wir uns hinter die Packtaschen und entrümpeln so richtig. Über sieben Kilogramm an nun nicht mehr nötigem Gepäck kommen so zusammen. Die Sachen stopfen wir in den Rucksack und marschieren zur DHL Nur die Guadalajaraanfänger nehmen ein Taxi – wir doch nicht. Beim DHL angekommen geht alles ganz einfach. Wir zeigen die Elektrozubehöre, Kleidungsstücke, das Tarp und andere Dinge die wir nicht mehr benötigen vor und stopfen es anschliessend in eine Box. Die Box wird zugeklebt, 160 Dollar wechseln die Besitzer und ab geht die Post in die Schweiz. Wir fühlen uns regelrecht erleichtert und sind voller Energi

Km 27815 – Km 27880_Tequila - Guadalajara

Ihr lieben Leserinnen und Leser – obwohl seit dem letzten Eintrag noch nicht viel Zeit vergangen ist, haben wir wieder ultraviel erlebt. Wir fangen mal ganz vorne an… Den letzten Bericht haben wir in Tequila hochgeladen. Tequila – der Heimatort des… ja was wohl? Genau – des Tequila. Dem Getränk, an den wohl so mancher einige Erinnerungen hat, die er lieber verdrängen würde – oder wohl eher, an die er Erinnerungen hat, deren er sich nicht mehr erinnern kann. You know… Das Städtchen Tequila gefällt uns sehr gut. Es besticht vor allem mit durch die Kathedrale, die historischen Gebäude, die Fussgängerzone und die prachtvoll herausgepützelten Destillerien. Am kommenden Tag fahren wir weiter in Ri

Km 27741 – Km 27815_Ixtlan del Rio – Tequila

Wir wissen ja schon, dass wir heute 1'100 Meter hoch und wieder 1'000 Meter runter müssen, und so jammern unsere Muskeln bereits beim Aufstehen rum. Nüüt isch - wir müssen weiter. Wer nicht recht planen kann und so viele Tage in La Paz verlöffelt, der muss jetzt halt etwas Gutzi gäh. So strampeln wir los - doch wir kommen nicht weit. Mikes Hinterrad ist mittlwerweile so im Eimer, dass es hin und her wackelt. Auch knattert und tängelet und quitscht das Velo vor sich hin. Häd auwäg au gnueg vom Chrampfe. Wir machen eine Pause, gönnen dem Velo eine Grundreinigung und streicheln es etwas. Nun reden wir uns gegenseitig nochmal richtig gut zu - und schwuppdiwupp geht es uns schon wieder viel bes

Km 27655 – Km 27741_Tepic - Ixtlan del Rio

Am nächsten Tag ist klar, was sich schon so lange angekündigt hat. Cynthia ist total erkältet. Wir nehmen an, es war die Klimaanlage von vor wenigen Tagen, vielleicht war es auch was anderes. Isch ja gliich. Jedenfalls läuft die Nase, die Ohren kribbeln, der Nacken ist steif und die Stirn heiss. So blööd. Zum Glück haben wir ja heute frei und so lassen wir es gemütlich angehen. Den Vormittag verbringen wir mit höchster Konzentration auf schnelle Genesung und bleiben im Zimmer. Einige organisatorische Dinge können erledigt werden und so danken wir an dieser Stelle ganz herzlich der lieben Margarita, die für uns jemanden aufgetrieben hat, der unsere Hab und Gut in Lissabon in Empfang nimmt,

Km 27420 – Km 27655_Acaponeta – Tepic

Als erstes quälen wir uns heute früh aus dem Bett und räumen mal das Durenand auf, das gestern bei unserem explosionsartigen Checkin entstand. Anschliessend wird lecker gefrühstückt und die Räder aus dem Hotelzimmer herausmanövriert. Der Verkehr auf der libre war die letzten Tage schon fürchterlich - die Strasse ist eng, es gibt keine Pannenstreifen und Ausweichmöglichkeiten gibt es kaum, denn meistens verläuft entlang der Strassen entweder dichtes Gebüsch oder ein Abgrund. Doch heute ist es noch viel schlimmer - denn Mike wird beinahe angefahren. Also eigentlich ein paar Mal die letzten Tage, aber dieser eine Lastwagen fährt so nahe an ihm vorbei, dass Mike wegen dem starken Luftstoss in

Km 27348 – Km 27420_Maztlan – Acaponeta

Das Städtchen Mazatlan gefällt uns super. Nach der Fährfahrt richten wir uns in einem Motel inmitten der Altstadt ein, schlendern zum Centro Historico, lassen uns mit frischem Frühstück verwöhnen und legen anschliessend die Beine - die Fährfahrt wahr doch etwas anstrengend - noch ein Weilchen hoch. Anschliessend machen wir uns auf einen weiteren Spaziergang in Richtung Altstadt auf, um etwas zu essen. Es gefällt uns super gut. Denn die Altstadt ist eine richtige Altstadt. Mit Fussgängerzone, Kirche, Blumenbeeten und Pflastersteinen. Am kommenden Tag - wir haben heute frei - spazieren wir am Vormittag zum Strand und marschieren der ewiglangen Strandpromenade entlang. Auch hier gefällt es uns

Km 27302 - Km 27348_La Paz - Mazatlán

Ein richtig fauler, erholsamer, gemütlicher Urlaub war das in La Paz. Insgesamt sind wir zehn Nächte in der Hauptstadt der Baja California Sur verweilt und kennen nun so manchen Winkel des Ortes. Während unserer Veloauszeit haben wir uns grösstenteils auf die Prüfung sämtlicher Restaurants konzentriert. Und auch spaziert sind wir so einige Kilometer. Und geschlafen wurde viel. Schön wars. Am Vormittag des letzten Tages im vergangenen Jahr mussten wir unser Bed an Breakfast wegen Überbuchung verlassen und zügelten in eine andere Unterkunft – direkt in die Stadt. Das Baja Bed and Breakfast gefällt uns auf Anhieb sehr gut und wir fühlen uns pudelwohl. Auch dauert es zu Fuss nicht eine halbe Stu

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