Geschichten der pédaleurs

 

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Mi 1601 – Mi 1946_Woodland Park - Moab

Der gestrige Tag war richtig anstrengend - kein Wunder, wir sind ja auch megaweit gefahren. Und heute? Ja heute stehen noch mehr Meilen an. Egal - man will ja was von den USA sehen, ned wohr. So fahren wir frühmorgens nach einem einfachen Frühstück los und fahren die bereits gestern befahrene Strecke wieder zurück bis Hatsel. Das ist da wo wir gestern die Bisons entdeckten. Nun fahren wir aber nicht geradeaus, sondern biegen rechts ab in Richtung Aspen. Auch hier treffen wir wieder auf viele Landesflaggen und Abstimmungsplakate; unsere interne Diskussion über die kommende Wahl gerät wieder in Schwingung. Aber äbe - abwarten. In Buena Vista geniessen wir natürlich die schöne Aussicht und be

Mi 1218 – Mi 1601_Vernal - Woodland Park

Heute gibt es zum Frühstück wieder einmal Waffeln. So cool - die kann man hier selber machen. Teig, Becherchen, Waffeleisen und Sirup stehen bereit. Einfach nur Teig in Becherchen füllen, alles auf das Eisen giessen, Eisen schliessen, umdrehen, warten. Frischgebackene Waffeln herausnehmen, mit Sirup übergiessen und leckerschmecker frühstücken. Ok, zugegeben, so leckerschmecker ist es nicht - aber das selber machen ist schon ziemlich cool. Mit vollen Mägen fahren wir dem Sonnenaufgang entgegen nach Colorado. Unter uns liegen dichte Nebelfelder und die Aussicht - boah. Sobald wir die Föteli hochgeladen haben, wisst ihr was wir meinen. In Craig gibt es für uns ein frühes Mittagessen. Süss, süss

Mi 662 – Mi 1218_Winnemucca – Vernal

Am folgenden Morgen holen wir uns im Walmart unser Frühstück. Da man hier weder einzelne Brötchen noch Gipfeli kaufen kann, ergattern wir uns das kleinstmögliche Gipfelipack. Acht Stück. Somit heisst es heute für uns Gipfeli zum Zmorge, zum Znüüni und zum Zmittag. Von Winnemucca aus fahren wir auf der Interstate 80 in Richtung Osten, vorbei an Pumpernickel Valley und einem Gefängnis. Bei letzterem wird uns auf einem Strassenschild mitgeteilt, dass die Mitnahme von Autostöpplern verboten ist. Hmm. Die Strecke heute ist wiederum sehr schön - wir haben aber wenig Notizen gemacht und so kommt es, dass wir nach dem oberen Absatz nicht mehr zu erzählen wissen... Am frühen Nachmittag erreichen wir

Mi 171 - Mi 662_San Francisco - Winnemucca

Wir schlafen super und das Amerikanische Frühstück inklusive Waffeln und Filterkaffee vertreibt die letzte Müdigkeit. Wir haben heute viel vor und hüpfen schon relativ früh morgens fröhlich in unser Autöli. Als erstes fahren wir zum Coit Tower und parkieren das Auto am Strassenrand - so wie alle anderen. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir den Turm, der jedoch erst in einigen Minuten seine Tore öffnet. Wir gucken etwas rum, machen erste Fotos und freuen uns auf den Ausblick. Pünktlich um zehn Uhr öffnen die Türen, wir kaufen uns Tickets und der Lift bringt uns bis fast ganz nach oben. Wenige Treppenstufen später können wir einen rundum Ausblick über die Stadt geniessen. Wow - mega schön

Mi 0 - Mi 171_Aromas - San Francisco

Unsere beiden richtigen Füsse leiden wohl noch immer an Jetlag und so stehen heute Morgen beide Pédaleurs mit dem falschen Fuss auf. Bäh. Schlächti Luune. Wir sind wohl einfach etwas müde. Und aufgeregt. Denn heute ist ein grosser Tag - heute holen wir uns unser Mietauto, welches wir für die kommenden achtzehn Tage gemietet haben, ab. Die schlechte Laune verfliegt dann aber schnell, als Dale uns abholt. Wider Erwarten, sollen wir hinters Lenkrad sitzen. Mike quetscht sich also ans Steuer des grossen Pick-ups und Cynthia muss ihre Fähigkeiten im GPS Lesen beweisen. Ähm fail. Aber wir finden den Weg dann doch und Mike kriegt auch das Vehikel nach einigen Meilen sehr gut unter Kontrolle. Die P

Km 24830_Sydney - Aromas

Die Pédaleurs sind in Kalifornien. Und wir freuen uns mega. Geplant, dass wir in die USA reisen wollen, haben wir schon lange. Schliesslich wohnt hier Cynthias Tante Christine mit ihrer lieben Familie und nachdem wir bereits Tante Rahel und ihren Mann Geoffrey in Australien besuchten, ist der Trip in die USA ja die logische Folge. Dass die Einreise in die USA klappen wird, war aber nicht selbstverständlich. Denn durch die Verschärfung der Visaregelungen müssen nun alle Antragsteller, die unter anderem den Iran besucht haben, persönlich auf der Botschaft zu einem Interview erscheinen. Auf den Termin haben wir relativ lange gewartet, das Visum dann aber zu unserer grossen Erleichterung ohne we

Km 24830_Sydney

Über eine Woche in Sydney – so viel ist passiert, wo soll man nur anfangen zu Schreiben… also erst einmal haben wir ja nach einer unerwarteten Einfahrt vor einigen Tagen Sydney erreicht. Wie immer, wenn wir uns etwas länger an einem Ort aufhalten, fällt es uns nicht ganz so leicht, genau zu berichten und so schreiben wir dir nun eine kleine Übersicht unserer Erlebnisse. Hmmm. Also. Am ersten Tag ging mal gar nichts. Wir faulenzten beinahe den ganzen Tag im Hostel rum, streckten die Beine und genossen es, dass wir heute mal nicht gleich nach dem Aufstehen in die Pedale traten. Das Hostel war – naja, ein Hostel halt. Wir reden uns immer ein, wir seien wohl zu alt dafür. Aber ähm – wir waren wo

Km 24613 - Km 24830_Goulburn - Sydney

In der Nacht lässt der Regen nach und am kommenden Morgen erwartet uns heiter Sonnenschein. Zwar ist es noch immer eisig kalt, aber man kann ja nicht alles haben. Nach dem Frühstück radeln wir los. Heute geht es richtig gut vorwärts. Obwohl wir wieder knapp achthundert Höhenmeter zurücklegen, kommen wir gut voran. Rückenwind sei Dank. Ab und an machen wir einen Sandwichstop oder kaufen uns an einer Tankstelle einen Cookie. Die Lebensgeister sind endgültig wieder in die müden Knochen eingekehrt und wir freuen uns wieder ob jedem Kilometer. Via Berrima erreichen wir am Nachmittag das Tagesziel Mittagong. Zuerst gehen wir Einkaufen. Also Mike - Cynthia wartet draussen. Kaum ist sie alleine, w

Km 24529 - Km 24613_Yass - Goulburn

Judihui ein neuer Tag und endlich wieder gute Laune. Und Rückenwind. Und Sonnenschein. Super. Noch immer pedalieren wir auf dem Hume Highway. Klingt nach rasenden LKW, Autos und Töffs. Stimmt zwar, ist aber um einiges sicherer zum Fahren als die anderen Strassen. Man hat nämlich einen sehr grosszügigen Pannenstreigen und die Fahrzeuge weichen sehr vorbildlich aus. Nur die Hügel - ach die Hügel. Viele Male geht es hoch und runter um anschliessend wieder hoch zu gehen. Doch - Sydney liegt ja bekanntlich auf Meereshöhe und das ist doch ein Grund zur Hoffnung. Die Landschaft, die wir durchqueren ist übrigens mega schön. Wir passieren weite Grünflächen, Seen, Flüsse, Brücken, Schafherden, Pferdew

Km 24356 - Km 24529_Batlow - Yass

Das Wetter ist mittlerweile stabil und frühlingshaft warm. Die Steigungen und Abfahrten jedoch haben sich nicht verändert - es geht noch immer hoch und runter. Den ganzen Tag über schieben wir ächzend die Strasse hoch und rollen anschliessend im Affengaracho wieder runter. Wir geniessen die Landschaft, die Aussicht und lassen uns über Wondalga nach Tumut rollen. Nach einem kurzen Essensstopp biegen wir auf die Gocup Road ein und ächzen weitere dreissig Kilometer nach Gundagai. Unterwegs befinden sich einige Strassenarbeiten, bei denen die eine Seite jeweils gesperrt ist. Fleissige Arbeiter halten ein Stopschild in der Hand und der Reisende darf entweder fahren oder nicht - je nach dem was

Km 24239 - Km 24356_Corryong – Batlow

Die Nacht im trockenen, warmen Zimmer tat uns richtig gut. Und unseren Kleidern auch, denn nun triefen sie wenigstens nicht mehr vor Nässe. Nachdem wir ausgeschlafen und gefrühstückt haben, fahren wir ins Dorf zurück. Mike besucht einen Schuhladen und kauft sich das erste Mal auf dieser Reise feste, warme Schuhe. Und das will was heissen. Das wir mit unserer Routenumplanung wohl richtig entschieden haben, ist spätestens dann klar, als wir die Helikopter der Australischen Newssendern über unseren Köpfen knattern hören, die die örtlichen Überflutungen für die kommende Ausstrahlung filmen. Unterwegs kommt uns dann auch noch der eine oder andere Militärlastwagen entgegen, welcher zum Räumen des

Km 24110 - Km 24239_Albury - Corryong

Die beiden Nächte in Albury verbringen wir im Motel. Wir geniessen das eigene Zuhause, erkunden die Stadt, schlemmen Kellogs, gehen ins Kino und sind am zweiten Abend überrascht, wie schnell die Zeit doch wieder verflogen ist. Albury verlassen wir auf dem Murray Valley Highway. Die vergangenen Regentage haben auch hier der Landschaft zugesetzt. Ganze Parks sind überflutet. Vereinzelt lugen Ketten von Kinderschaukeln oder die Anfänge von Rutschbahnen aus dem Nass, der Rest der Spielplätze steht gerade unter Wasser. Der Fluss ist angeschwollen und über das Ufer getreten, der Veloweg ist nur anhand der knapp aus dem Wasser ragenden Beschilderung erkennbar. Wären wir darauf gefahren, dann hätte

Km 23713 - Km 24110_Tooleybuc - Albury

Durch die Strassenlampe war es in unserem Zelt die ganze Nacht über Taghell. Aber wir schlafen wunderbar und fühlen uns ready für die nächsten Abenteuer. Soweit der Plan. Der Rest des Tages entwickelt sich irgendwie für den Arsch. Es herrscht Gegenwind. Endloser, starker, aggressiver Gegenwind. Die Strecke die wir auf der Pretty Pine Road zurücklegen ist optisch zauberhaft. Überall Weizenfelder, Kakaduschwärme und Känguru die über die Strasse hoppeln. Aber der Wind ist so ätzend. Wir kommen kaum vom Fleck und kämpfen und kämpfen und keuchen. Und tja - die Weizenfelder sind ja auch noch. Und so auch unser Heuschnupfen. Die Tabletten nutzen gar nicht, unsere Augen schwellen an, wir Niesen uns

Km 23215 - Km 23713_Adelaide - Tooleybuc

Die Zeit in Adelaide war sehr schön und raste irgendwie an uns vorbei. Kaum hatten wir uns die Stadt angeguckt, waren nach Glenelg gefahren, beim Barbier gewesen, allerlei Krimskrams gekauft und fein gegessen, war es schon wieder Freitag und somit Zeit zum Weiterziehen. Australien gefällt uns soweit ja super und so freuen wir uns auf die Strecke, die noch vor uns liegt. Gestartet wird relativ früh morgens in Richtung Osten. Wir verzichten darauf die Great Ocean Road zu pedalieren, waren schliesslich vor einigen Jahren schon da. Daher wollen wir diesmal noch etwas Anderes sehen und entscheiden uns für den Weg querfeldein. Wir verlassen Adelaide über die Adelaide Hills. Wie der Name schon prop

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