Geschichten der pédaleurs

 

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Km 14751 - Km 15010_Bangkok - Nakhon Ratchasima

Erster Fahrtag in Thailand und schon haben wir verschlafen. War ja auch aufregend gestern. Nach dem Zmorgen wagen wir die ersten Tritte in die Pedale. Zuerst müssen wir mal aus der Agglomeration raus. Die Strasse ist sehr gut, der Verkehr übersichtlich und wir merken bereits jetzt, dass das Fahren in Thailand um einiges entspannter werden wird als noch vor wenigen Wochen in Indien. Die meiste Zeit über führt uns die Strasse heute gerade aus. Wunderbar. Wir kommen zügig vorwärts und pedalieren die meiste Zeit entlang der Hauptstrasse auf dem Pannenstreifen. Aber etwas ist anders hier in Thailand. Es ist heiss. So richtig heiss und feucht. In Indien und Nepal haben wir ja auch viel geschwitzt.

Km 14747 - Km 14751_Kathmandu - Bangkok

Ein optimales Reisebüro für unseren Flug nach Bangkok haben wir ja schnell gefunden und so bleiben uns nach dem Veloverpackungsmarathon noch zwei freie Tage in Kathmandu. Wir bummeln durch die Stadt, freuen uns über das erste Souvenir dieser Reise - Mikes Kukri -, lassen uns von verschiedenen Restaurantköchen verwöhnen und gönnen uns eine ruhige und schöne Zeit. Bei den beiden Jungs, die unser Gepäck als Cargo in Auftrag gegeben haben, machen wir noch einen kurzen Besuch, um die letzten Papiere entgegen zu nehmen. Der Zoll machte etwas Probleme beim Verladen. Drei Päckli Zigaretten durften nicht mit ins Gepäck und wurden uns zurückgegeben. Das gesamte restliche Gepäck durchwühlt. Die Aus

Km १४६११ - Km १४७४७_Hetauda - Kathmandu

Wir stehen früh auf und sind bereit für den Tag. Doch da wir zuerst zwanzig Minuten auf das Frühstück und anschliessend eine geschlagene Stunde an der Rezeption stehend auf die Rechnung warten, verzögert sich unsere heute Abfahrt enorm. Tja. Chasch äbe ned alles plaane. Die ersten Kilometer führt uns die Strasse H0208 in sanften, flachen Kurven in das Hinterland, in Richtung Norden. Anschliessend gehts bergauf. Aber richtig. Wir fahren Serpentine um Serpentine um Serpentine um Serpentine. Es hat kaum Verkehr, die Landschaft wird von Höhenmeter zu Höhenmeter schöner, es ist ruhig, die Luft erfrischend. We are back to Nepal. So schön. Unsere Laune ist super und wir geniessen einen fabelhafte

Km १४४०० - Km १४६११_Pokhara - Hetauda

Nun sind wir also in Pokhara. Der Ort erinnert von den Besuchern her etwas an Goa und von der Landschaft her an den Walensee. Es gibt Pizza, Milch und ausländische Zigaretten. Die Aussicht auf den Himalaya können wir leider nicht geniessen - noch immer ist der Himmel verschleiert und verweigert uns die Sicht auf die schneebedeckten Gipfel. Aber in unserem Hotelzimmer gibts ein Poster - da können wir uns die Landschaft wenigstens gut vorstellen. Wir bleiben insgesamt drei Nächte in der Stadt. Am zweiten Abend wird Silvester gefeiert. Nepalisches Silvester - das Jahr 2072 neigt sich dem Ende zu. Wir schlendern durch die Strassen, beobachten die Musiker und Tänzer, Essen lecker und lassen uns

Km १४२७६ - Km १४४००_Butwal – Pokhara

Während der nächsten drei Tage führt uns der Siddhartha Highway nordwärts nach Pokhara. Kurz nach dem Verlassen von Butwal werden wir bereits von einem Schild begrüsst, welches uns darauf hinweist, dass im folgenden Gebiet die Gebeine des Yeti oder eines ähnlichen Gedings gefunden wurden. Da sind wir ja mal gespannt, was wir so im Unterholz entdecken werden. Die folgenden knapp einhundertsechzig Kilometer sind sagenhaft. Sie zählen zu einer der schönsten Etappen unserer bisherigen Reise. Die Strasse führt uns entlang an steilabfallenden Felsen vorbei. Ohne Leitplanke kurven wir eng an der Schlucht und sind überwältigt ob der Aussicht. Tief unter uns schlängelt sich der Fluss. Auf der ander

Km १३९९१ - Km १४२७६_Ghoda Ghodi Taal See – Butwal

Am nächsten Morgen schaffen wir es etwas eher aus den Federn. Nach dem Beladen der Räder bestellen wir uns ein Omelette. Beim ersten Biss rammen sich die Zähne direkt in eine grosse und vorallem scharfe Chili. Lagomio. Wir verbrennen uns direkt den ganzen Mund und verdrücken im Anschluss das nun geschmacklose Frühstück. Nach zwanzig Kilometern gönnen wir uns unsere erste Pause. Wir trauen unseren Augen kaum, denn aus der Ferne sehen wir einen Radreisenden auf uns zurollen. Samuel ist zwanzig Jahre jung, kommt aus Deutschland und pedaliert seit ungefähr zehn Monaten in Richtung Osten. Wir beschliessen, die nächsten paar Kilometer gemeinsam zurückzulegen. Gesagt, getan. Zu dritt fahren wir i

Km १३७८९ - Km १३९९१_Mahendranagar - Ghoda Ghodi Taal See

Die erste Nacht in Nepal verbringen wir direkt an der Grenze in Mahendranagar. Es ist ruhig. Kein Hupen, kein Schreien, keine Tempelmusik. Richtig idyllisch hier im Fernen Westen Nepals. Dementsprechend gut schlafen wir. Am Morgen erwachen wir pitschnass. Das Zimmer war so feucht - die von uns aufgehängte Wäsche machte es wohl auch nicht besser - dass die Matratze, das Bettzeug, der Boden und sogar unsere Kleider nass sind. Eigentlich passt uns das ganz gut - denn es erwartet uns sowieso ein sehr heisser Tag. Nach dem Frühstück fahren wir - leicht verspätet - los. Zuerst mal gehts zum Einkaufen. Die Lädeli sind ziemlich ähnlich denen in Indien. Überall gibt es Miniportiönli Pommes Chips, e

Km 13721 – Km १३७८९_Pilibhit – Mahendranagar

Früh morgens geht es uns prächtig. Wir sind gesundheitlich wieder voll auf der Höhe, das Leiden von Gestern ist einem grossen Hunger gewichen. Wir warten eine Stunde auf das Frühstück und vertilgen schlussendlich was Anderes als wir bestellt haben. Das isch öbrigens au no so en Gschecht öber das Land. Aber dazu ein anderes Mal... Der leere Magen wirkt sich auf unsere Laune aus. Und so gräntelen wir uns halt etwas an. Mitte des Vormittags verlassen wir die Region Uttar Pradesh und erreichen den Nordostzipfel Uttarkhand. Auf einen Schlag verändert sich das Umfeld. Die Häuser bestehen aus festen Mauern, es liegt weniger Abfall auf der Strasse und irgendwie wirkt alles gepflegter und auch wohl

Km 13439 – Km 13721_Agra – Pilibhit

Wir sind im Endspurt unserer Indienreise Part II. Zuerst fuhren wir von Agra über Etah nach Kasganj. Seit kurz vor Agra befinden wir uns in der Provinz Uttar Pradesh. Diese hiess uns übrigens kurz vor seiner Hauptstadt mit einem Nagel im Pneu willkommen. Uttar Pradesh ist der wohl Ärmste Bundestaat Indiens, den wir befahren haben. Es gibt kaum Häuser aus stabilen Materialien. Die Menschen tragen einfache Kleidung und mühen sich Gruppenweise mit kleinen Sägessen auf den Äckern ab, um das Bisschen Weizen zu sichern. Hier wird alles nochmals verwendet. Beispielsweise aus den Hinterlassenschaften der Kühe werden von fleissigen Frauen in Handarbeit tellergrosse Platten geformt und am Strassenrand

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