Geschichten der pédaleurs

 

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Km 3727 - Km 4051_Leptokaria - Nea Karvali

Was haben wir zuletzt geschrieben? Ach ja. Wir genossen einen freien Nachmittag in Leptokaria. Schön wars. Ausser in der Nacht. Da hat doch tatsächlich um 23:00 Uhr einer neben unserem Zelt die Bohrmaschine und den Scheinwerfer eingeschaltet und dann mal richtig angefangen Baumeister zu spielen. Aber das ist eine andere Geschichte… Am Abend sind wir essen gegangen und haben das schon lange rausgezögerte Wie-soll-es-weiter-gehen-Gespräch geführt. Schon seit dem dritten Pédaleurs-Tag ist uns klar, dass wir die geplante Tour nicht so machen können oder wollen, wie wir uns das ursprünglich gedacht hatten. In unserem Tempo und mit den vielen Umwegen, die wir noch machen wollen, werden wir wohl ge

Km 3555 - Km 3727_Kastraki - Leptokaria

Mit Stefan zu fahren macht Spass und so werden wir auch die nächsten paar Tage zu dritt unterwegs sein. Um auf unserer gewohnten Strasse durch Griechenland zu kommen, müssten wir heute Morgen geschlagene acht Kilometer wieder auf der flachen Strasse zurück und um Meteora herum fahren. Das kommt für uns alle drei natürlich nicht in Frage. So entscheiden wir uns dafür, über Meteora zu strampeln. Wir starten sehr früh in den Tag und gönnen uns bereits um 6:00 Uhr das erste Glace. Der Bäcker macht das Eis selber und es ist faaaaantastisch. Gestärkt für die nächsten fünfzehn Kilometer machen wir uns an den Aufstieg. Vorbei an den imposanten Felsen und den Klöstern, direkt in den Sonnenaufgang. D

Km 3485 - Km 3555_Metsovo - Kastraki

Die ersten paar Kilometer gehen steil den Berg hoch. Vorbei an Skiliften und Schneepflugstationen. Heute ist es kühler und so fällt uns der Aufstieg nicht so schwer. Oben angekommen gönnen wir uns eine Pause. Die Aussicht ist atemberaubend. Seit drei Tagen kämpfen wir uns mehr oder weniger die Berge hoch und nun ist der Moment da. Wider erwarten geht es bergab. Beinahe bis nach Kastraki können wir es rollen lassen. Ab und zu gönnen wir uns eine Pause. Wir gehen Essen oder trinken einen Kaffee. Die siebzig Kilometer sind leicht zu bewältigen. Die Landschaft hier ist eine ganz andere als noch vor wenigen Kilometern. Hohe Felsen von Meteora zieren die Region. Es ist unbeschreiblich. You have to

Km 3428 - Km 3485_Ioannina - Metsovo

Schon gestern sahen wir, wo wir heute hochfahren werden. Ohjemine. Wir fahren entlang der Ostseite des Sees und schleppen uns auf 900 Höhenmeter hoch. Oben angekommen gönnen wir uns einen feinen Zmittag. Es gibt Stocki mit Seeli. Judihui. Die Abfahrt ins Tal ist angenehm aber ein kurzes Vergnügen. Die hohe Autobahnbrücke zeigt uns, dass es bald wieder hinauf geht. Die Steigung ist allerdings sehr angenehm und die Landschaft einfach unglaublich schön. Die E92 schlängelt sich hoch über dem Flussbett, durch die von jahrtausend langer Errosion geformten Berghänge. In einer kleinen Pause treffen wir Stefan wieder. Stefan der Schweizer. Wir waren ihm bereits in Montenegro begegnet. Seine Tour hat

Km 3329 - Km 3428_Igoumenitsa - Ioannina

Wir sind wieder gesund und munter. Heute fahren wir landeinwärts. Wieder einmal haben wir spontan unsere Route geändert. Der neue Plan ist es, anstelle der Küste entlang, direkt durch das Landesinnere von Griechenland zu fahren. Der Weg führt uns die nächsten Tage immer entlang der E92. Wir gönnen uns heute ein langes Nickerchen am Strassenrand. Die Strasse ist kaum befahren und so können wir in Ruhe vor uns hindösen. Nachdem wir zwei Stunden geschlafen haben, fahren wir langsam den Pass hoch. Es ist heiss und wir hangeln uns von Schatten zu Schatten. Oben angekommen kochen wir uns ein feines Zmittag-Znacht. Nachdem wir eine lange Abfahrt genossen suchen wir einen geeigneten Schlafplatz. Auf

Km 3254 - Km 3329_Paleokastrista - Igoumenitsa

Währenddem Cynthia die Infusion langsam in den Arm tröpfelt, scheppert nebenan der Kardiograph und durch die Gänge des Krankenhauses hören wir lautes Geschrei... Aber zuerst einmal von Vorne. Wir verbringen einen weiteren Tag in Paleokastrista. Cynthia fühlt sich viel besser und so beschliessen wir, am nächsten Morgen wie geplant zu starten. Gemeinsam mit der Sonne starten wir in den Tag. Cynthia fühlt sich etwas schlapp. Aber für die Fahrt heute sollte es gut gehen. Denkste. Schon nach vier Kilometern ist die Energie raus. Cynthia ist übel und sie fühlt sich schwach. Bei nächster Gelegenheit wollen wir in ein Hotel einchecken. Während den nächsten Kilometern lässt sich kein Hotel blicken un

Km 3102-Km 3254_Himare -Paleokastrista

Der Tag startet gemütlich mit einer schönen, flachen Fahrt dem Meer enlang. Dann sehen wir am Horizont eine Kerbe in der Bergflanke die uns verrät dass es nun zu ende ist mit gemütlich. Die Sonne brennt so stark es nur geht, in der exponierten Lage gibt es kaum einen Schatten der breit genug für einen geschweige denn für zwei wäre. Gibt es mal einen Flecken, kannst du sicher sein dass irgendwo, irgend jemand ein totes Schaf oder eine tote Ziege verbrennt, der Gestank ist so bestialisch dass wir einfach weiterfahren. Abkühlung erlangt Cynthia als ihr Mike hinterher strampelt und sie fragt ob sie eine Überraschung gebrauchen könnte.Er legt sein triefend nasskaltes Merinoshirt über die Schulter

Km 3027 - Km 3102_Vlore - Himarë

Früh geht es heute los, denn wir haben ein mega Ziggzagg auf der Karte. Und das verspricht nichts Gutes. Zumal wir schon auf Meereshöhe sind und es dann irgendwie eher nicht Ziggzagg nach unten geht... Die Tour führt uns zuerst von Radhime nach Orikum wo wir gottseidank Einkaufen gehen. Nachher kommt nämlich nichts mehr... Wir haben schon einige Höhenmeter hinter uns gebracht als Cynthia in Dukat i Ri an einem Haus vorbei fährt. Wie fast immer, flippt der Hund hinter dem Hag beinahe aus. Aber dieser blöde Hund bellt und lechzt und kriegt sich kaum mehr ein. Der Hund ist leider gar nicht so blöd und kennt ein Schlupfloch durch den Zaun, das Cynthia nicht kennt. Knurrend kriecht er unter dem H

Km 2908 - Km 3027_Durres - Vlore

Heute stehen uns 115 Kilometer bevor. Wir wollen bis nach Vlore fahren. Die Strecke führt entlang der Autobahn. Trotzdem dass die Strasse flach und gerade aus geht ist es aufregend. Die Lastwagen und Cars, rauchende Autos, Autos ohne Türen, Esel, Pferde, Fussgänger, der Gegenverkehr. Es ist so viel los. Total beeindruckend. Mitten in den Strassen hat es immer wieder riesige Löcher. Die werden einfach nicht geflickt. Schlaglöcher so tief, dass man fast nicht mehr rauskommt. Die Gullis haben keine Deckel. Es geht einfach mehrere Meter in die Tiefe. Kein Warnschild, nichts. Unter einer Autobahnbrücke halten wir kurz an um am Mikes Fahrrad etwas zu kontrollieren. Da hören wir von hinten ein "pss

Km 2793 - Km 2908_Shkoder - Durres

Albanien ist bisher flach. Der Verkehr ist innerhalb weniger Kilometer zum regelrechten Dschungel geworden. Vergesst alle Strassenregeln. Da wird im Kreisverkehr im Uhrzeigersinn gefahren, weil es kürzer ist, ein überholendes Auto wird gleich auch noch überholt. Weil es wenig Platz hat wird dann halt auch rechts überholt. Immerhin schauen alle zueinander. Es ist zwar anstrengend, aber wir fühlen uns trotz allem auf den Strassen sicherer als in den Ländern zuvor.Von einem Tankwart werden wir auf ein paar Kirschen eingeladen. Nachdem wir eine Weile mit ihm geplaudert haben, fahren wir weiter über Bushat und Mabe bis nach Lezhe. Wir übernachten im Freibad das auch irgendwie ein Camping ist. Wir

Km 2763 - Km 2793_Lake Shasi - Shkoder

Wir fahren die Strasse zurück nach Vladimir Klezna und biegen dann in Richtung Osten ein. Die Strasse führt uns immer gerade aus na Sukobin, wo wir auf den Grenzübergang stossen. Nach einigen Minuten Wartezeit werden wir in Albanien mit einem ersten Stempel im Pass empfangen.Wir haben nicht damit gerechnet, dass sich die Welt durch eine imaginäre Mauer so sehr verändern kann. Innerhalb von zweihundert Metern ist alles anders. Alles. Albanien ist eine andere Welt. Noch nie haben wir auf dieser Reise den Grenzübertritt so stark gespürt. Wir werden empfangen von bettelnden Kindern, die Strasse wird auf den ersten hundert Metern von unzähligen Versicherungsagenturen, welche in zusammengeschuster

Km 2693 - Km 2763_ Budva - Lake Shasi

Die Fahrt führt uns am nächsten Tag wiederum steil bergauf der Küste entlang vorbei an Becici, Sv. Stefan und Katun bis wir Petrovac erreichen. Wir fühlen uns fit und entscheiden uns, die Fahrt heute bis nach Bar fortzusetzen. Die Strasse schlängelt sich immer noch den Klippen entlang bergauf, bergab. In Bar stehen wir vor der atemberaubenden Kirche. Eine orthodoxe Kirche, so wie wir annehmen... Die Kuppeln strahlen golden in die ferne und spiegeln die Wolken am Himmel wieder. Gerne möchten wir in Bar das Zelt aufstellen. Aber es hat leider keinen Campingplatz und für ein Zimmer ist es doch noch etwas zu früh. So planen wir, etwas weiter in Richtung der albanischen Grenze zu fahren und bei d

Km 2617 - Km 2693_Bijela - Budva

Hier sind wir nun also. Montenegro. Für uns beide ein noch unbekanntes Land. Ein wunderschönes, unbekanntes Land. Wir verbringen einen freien Tag in Bijela. Beide Pédaleurs sind dankbar um etwas Ruhe und vertiefen sich in ihre jeweiligen Noschereien. Nebenbei geniessen wir die Geschehnisse auf dem Campingplatz. Da ist zum Beispiel der eine Camper, der nach der Dusche pitschnass über den Platz spaziert und sich dann vor dem Zelt einmal richtig durchschüttelt. Frotteetüchli gespart. Auf dem Camping hat es den sehr freundlichen Besitzer, der alle seine Gäste persönlich begrüsst, ein kleines Schwätzchen hält und dann seine Tour fortsetzt. Trés sympa. Am Abend wollen wir auswärts etwas essen geh

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