Km 33343 – Km 33369_Ariza – Madrid
- 13. März
- 12 Min. Lesezeit

Es tat gut, gestern früh aufzuhören, die Kleider zu trocknen und die defekten Schläuche mit trockenen warmen Fingern zu reparieren. Die Velos beladen wir trocken. Doch noch bevor wir losfahren, regnet es auch schon wieder. Die schmalen und steilen Gassen des Ortes haben sich nun, gefüttert von den zahlreichen Dachrinnen, in Bäche verwandelt. Unten an der kleinen Strasse fahren wir bereits durch einen kleinen Fluss. Die noch feuchten Hosen und Schuhe sind noch vor der Dorfausfahrt bereits wieder nass.
Da alle Wege auf die Autobahn führen, gibt es nicht wirklich einen Weg für Velofahrer. Die automatische Routenführung will uns einen riesigen Umweg über Feld- und Wanderwege aufschwatzen. Eigentlich schön, aber nicht bei den Wetterkonditionen, siehe Beispiel letzte Tage.
Gemäss Satellitenbild und zwei unterschiedlichen Karten sollte auch hier ein Weg neben der Autobahn bestehen. Google und OSM erkennen den Weg jedoch nicht durchgehend. Jeder gesetzte «Zwischenstopp» wird auch hier mit langen Schlaufen durch die Felder angefahren. Werden Teerstrassen gewählt, ist der Umweg noch viel grösser. Wir beschliessen: Wenn wir schon Schlammschlacht haben, dann wenigstens auf direktem Weg. So gehen wir das Risiko ein und folgen dem Weg, den wir uns gestern rausgesucht haben.
Aus dem Dorf hinaus folgen wir der N II, die hier bekanntermassen auf die Autobahn führt und biegen auf der Ausfahrt links auf den Feldweg ein. Dieser Weg ist erstmal gekiest und ganz gut fahrbar. Auch hier gibt es Passagen mit rotem, klebrigem Schlamm und nassem Lehm, die sind aber rasch überwunden.
Als der Regen nachlässt und die Sonne hervorschaut, legen wir die Velos hin, packen Kalorien aus und pausieren. Spalt. Wir essen Tortilla mit Salami und Boquerones, den eingelegten Fischen. Die Sonne scheint stark, vermag uns sogar etwas aufzuwärmen. Als die Wolken sich wieder vorschieben, packen wir zusammen und folgen dem holprigen Weg.
Kurz nach der Pause, direkt vor einer überfluteten Senkung, will bei Mikes Velo der Gang nicht drinbleiben. Er schaut nach unten: BRUCH. Mikes Fahrradrahmen ist gebrochen!
Es gab schon seit Wochen Anzeichen, nun war es wohl eine holprige Strasse zu viel. Besser hier als im Altiplano oder mitten im Dschungel. Wir sind mental bereits etwas vorbereitet.
Mit einem Teil des Gepäcks auf dem Rücken, um das Velo zu entlasten, gehen wir rund 8 Km zu Fuss bis zum nächsten Ort auf der Karte. An einer kleinen Tankstelle kaufen wir uns etwas für den Blutzucker.
Wir sind angespannt, denn die letzten Orte auf der Karte waren mehr oder weniger inexistent, also verlassen. Die acht Kilometer sind voller Gedanken über: wo schlafen, wie transportieren und vor allem: wie reparieren? Wie soll es weitergehen? Wie kommen wir von hier weg?
Das erste Gebäude, das wir von Arcos de Jalón sehen ist ein riesiges, wuchtiges Gebäude mit Swimming Pool, zahlreichen versprayten Garagen und einem riesigen Vorplatz. Muss ein bedeutendes Hotel gewesen sein. Damals, als es die Strasse noch gab.
So schieben wir also durch die halbverlassenen Gassen. Irgendwo oben, bei der Autobahn, soll es, auf einer Art Autohof, ein Hotel geben. Alles deutet darauf hin, dass da nichts mehr los ist. Schilder sind verblichen, Farbe blättert von den Wänden, Tankstellen sind geschlossen, stillgelegte Fahrzeuge hier, Armierungseisen da.
Cynthia läuft voran. Wir gehen unter dem Tunnel durch, sehen eine ausgetrocknete Autolavanderia und dann noch eine Ruine mit eingeschlagenen Fenstern. Ein Hotel hier? Hmmmm. Wir zweifeln. Das Gebäude nebenan, im gleichen Baustil, ist unten dunkel und die oberen Stockwerke im Bau. Wir peilen den einen Eingang an. Da kommt uns direkt ein Mann entgegen und sagt, dass das kein Hotel sei. Es sei hier ausschliesslich für die Buschauffeure. Kurze Aufregung. Stellt sich heraus: es war nur ein Lost in Translation. Der Eingang zum Hotel ist um die Ecke, da wo es dunkel ist.
Cynthia geht an die Bar und fragt nach einem Zimmer. Kein Problem. Auch einen Schuppen für die Fahrräder bekommen wir. Das Hotel an sich ist unfassbar gross und scheint innen neu renoviert. Wir müssen weit, sehr weit gehen, bis wir das Zimmer am Ende des Ganges im ersten Stock erreichen. Kurz darauf dann gehen auch die Lichter im Erdgeschoss an – es ist inzwischen 14:00 Uhr und das Restaurant wird geöffnet. Erstmal essen.
Hier im Hotel schmieden wir den Plan, wie das Handicap ‘Rahmenbruch’ gelöst werden kann. Schauen wir einmal. Klar ist, dass sowas uns nicht die Reise verdirbt.
Voraussetzungen für einen erfolgreichen Aufenthalt hängt von Veloläden, Eisenwarenhandel, diversen Werkstätten und Lackierereien ab, um das Fahrrad zu reparieren. Aktuell befinden wir uns ca. 180 Kilometer vor Spaniens Hauptstadt. Es liegt relativ auf der Hand, dass wenn wir eine Lösung finden wollen, wir mal in Madrid anfangen zu suchen. Mit dickem Schreibblock und Stift macht sich Mike an die Recherche.
Können wir die Reparatur selber machen? Aber ob es dann auch wieder rollt, steht natürlich in den Sternen. Auch bezüglich Ersatzrahmen recherchieren wir, kontaktieren Hersteller in der Schweiz und suchen auf dem Occasionsmarkt nach geeigneten Rahmen. Es gibt einen Plan A, B und C. Sogar einen etwas teureren Plan D. Wir sind vor dem absoluten Worst Case und total ruhig. Keine Aufregung, kein Stress.
Wir finden mehr oder weniger die gesuchten Werkstätten, markieren diese auf der Karte von Madrid und suchen uns in der Schnittmenge eine Unterkunft. Diese buchen wir mal für eine Woche.
Nächste Frage: wie kommen wir und unsere Räder mit Gepäck nach Madrid? Es läuft weiter smooth. Cynthia googelt online die ÖV-Route von Arcos de Jalón nach Madrid. Es fährt ein Zug, aber nur zweimal am Tag. Wir folgten seit Tagen den Gleisen, sahen aber noch nie einen Zug. Hmmm. Auch gibt es noch einen Bus. Doch wo ist die Bushaltestelle? Anscheinend direkt unter unserem Hotelzimmer. Unfassbar. Seit Tagen ist nichts los und wir sollen direkt oberhalb der Bushaltestelle schlafen, von wo der Bus direkt nach Madrid fährt? Kaum zu glauben.
Cynthia fragt an der Bar nach. Stellt sich heraus: wenn man ein Ticket hat, dann hält der Bus, wenn nicht, dann bleibt er auf der Autobahn und rast vorbei. Bushaltestellenschilder oder sowas sehen wir aber nicht. Cynthia bucht kurzum online zwei Tickets bei der Busgesellschaft für den kommenden Tag. Wir werden sehen, was passiert. Weiter bucht sie in Madrid bei Hertz einen Van für 24h, ebenfalls für morgen. Langsam definiert sich ein Plan.
Währenddessen recherchiert Mike weiter. Eigentlich bräuchten wir den Rahmenbauer Stolz in Zürich. Gibt es einen Fahrradbauer in Madrid? Nein. Wie heisst wohl das spanische Wort für Fahrradbauer? ‘fabricante de bicicletas’ hilft uns nicht weiter. Was heisst denn Fahrradrahmen? Mit ‘cuadro de bicicleta’ und ‘constructor en Madrid’ findet Mike auf Google eine Liste mit Läden, die Fahrräder bauen. Die meisten sind Aufbauer, das passt nicht. Unter den Suchergebnissen gibt es ein einzelnes Bild eines Mannes mit Lötkolben am Velorahmen. Vielversprechend!
Verlehmte Packtaschen abduschen, Abendessen, Schlafen.
Am kommenden Morgen sind wir ultra aufgeregt. Wird der Bus kommen? Wir stehen 40 Minuten vor Abfahrtszeit vor dem Hotel und warten auf die Fahrgelegenheit, die da irgendwo halten soll, sofern man ein Ticket hat. Der Bus hat Verspätung. Das wissen wir natürlich nicht. Vor Spannung halten wir es kaum aus. Dann, die längsten zwei Minuten über der Zeit, fährt ein Bus zu und hält. Ein flotter Chauffeur steigt aus. Wir gehen ihm entgegen, er fragt nach Tickets, scannt diese und bittet uns, uns auf die Plätze 7 und 8 zu setzen. Juhuuu. Wir sind erleichtert. Das klappt schonmal.
Dann fährt der Chauffeur los und nach rund zweieinhalb Stunden Fahrt durch den strömenden Regen erreichen wir Madrid. Da wir noch etwas Zeit haben, bis wir den Van abholen können, gehen wir zu Fuss noch beim Mann mit dem Lötkolben vorbei. Es ist Sonntag. Die Werkstatt finden wir. Vielleicht. Denn es ist einfach ein eiserner Rolladen ohne Auffschrift. Heute geht da jedenfalls nichts mehr. Also gehen wir zu Hertz und holen unseren gemieteten Van ab.
Mit dem Fahrzeug fahren wir den gleichen Weg wieder zurück nach Arcos de Jalón. Während Mike fährt, verfasst Cynthia eine E-Mail an den Lötkolbenmann und schildert unsere Herausforderung. Die Antwort kommt postwendend: ‘sure that we will find a good solution for your frame in order to continue your amazing trip’. Der Lötkolbenmann ist jetzt schon unser Held. Er heisst übrigens Pablo. Wir machen einen Termin für Dienstagfrüh aus.
Der Regen hat inzwischen aufgehört und es scheint die Sonne. Auch ein bisschen in unseren Herzen. Denn bis anhin läuft es doch ganz gut. Zurück im Hotel verladen wir die Fahrräder in den Van, schliessen ab und gehen Abendessen.
Am Montag checken wir von der Raststätte aus und Mike fährt gewohnt souverän in Richtung Madrid. Kurz nach Guadalajara gehen wir in die Stützliwösch. Drei Münzen brauchen wir für die Velos und die Packtaschen, um den eingetrockneten Lehm einigermassen loszuwerden. In Madrid angekommen, fahren wir zuerst zu unserer Unterkunft. Check In ist in zwei Stunden. Wir laden alles aus und stellen es vor den Haupteingang. Cynthia schiebt Wache, währenddem Mike einmal durch die halbe Stadt fährt, den Van retourniert und mit der Metro wieder zur Unterkunft reist.
Kurz darauf folgt das CheckIn in unser Air BnB. Kleines und kuscheliges Zimmer haben wir gebucht, eine chice, luftige, grosse und helle Wohnung haben wir bekommen. Zum Glück besuchten wir noch die Stützliwösch. Unser Zuhause für die nächste Woche gefällt uns sehr.
Abends gehen wir einkaufen, kochen feines Dal, zerlegen Teile des Velos um den Schaden zu begutachten, sind etwas aufgeregt auf die Dinge, die da kommen und gehen schlafen.
***
It was a relief to stop drying our clothes yesterday morning and to repair the punctured tyres with dry, warm fingers. We load the bikes while they’re still dry. But even before we set off, it’s already raining again. The narrow, steep streets of the village have now turned into streams, fed by the numerous gutters. Down on the small road, we’re already cycling through a small river. Our trousers and shoes, still damp, are wet again before we’ve even left the village.
As all the paths lead to the motorway, there isn’t really a route for cyclists. The automatic route guidance is trying to talk us into a huge detour via fields and footpaths. It would normally be lovely, but not in these weather conditions – see the example from the last few days.
According to the satellite image and two different maps, there should be a path running alongside the motorway here too. However, neither Google nor OSM recognise the path in its entirety. Every ‘stop’ we set is reached via long detours through the fields. If we choose to take tarmac roads, the detour is even longer. We decide: if we’re going to get stuck in the mud, we might as well do it the direct way. So we take the risk and follow the path we picked out yesterday.
Leaving the village, we follow the N II, which, as is well known, leads to the motorway here, and turn left onto the dirt track at the exit. This track is initially gravel and quite rideable. There are sections here too with red, sticky mud and wet clay, but we get through them quickly.
As the rain eases off and the sun peeks out, we lay our bikes down, unpack some snacks and take a break. Spalt. We eat tortillas with salami and boquerones, the pickled fish. The sun is shining brightly and even manages to warm us up a bit. As the clouds roll in again, we pack up and follow the bumpy track.
Shortly after the break, just before a flooded dip in the road, the gears on Mike’s bike won’t stay in place. He looks down: BROKEN. Mike’s bike frame is broken!
There had been signs for weeks; now it was probably one bumpy road too many. Better here than on the Altiplano or in the middle of the jungle. We’re already somewhat mentally prepared.
With some of our luggage on our backs to lighten the load on the bike, we walk about 8 km to the next place marked on the map. At a small petrol station, we buy something to keep our blood sugar up.
We’re feeling tense, because the last few places on the map were more or less non-existent – in other words, deserted. The eight-kilometre walk is filled with thoughts about where to sleep, how to get around and, above all, how to fix the bike? What next? How do we get out of here?
The first building we see in Arcos de Jalón is a huge, imposing structure with a swimming pool, numerous graffiti-covered garages and a vast forecourt. It must have been a grand hotel. Back when the road still existed.
So we push our way through the half-deserted streets. Somewhere up above, near the motorway, there’s supposed to be a hotel at a sort of truck stop. Everything suggests that there’s nothing going on there anymore. Signs have faded, paint is peeling from the walls, petrol stations are closed, abandoned vehicles here, reinforcing bars there.
Cynthia leads the way. We walk through the tunnel, pass a disused car wash and then another ruin with smashed-in windows. A hotel here? Hmmmm. We’re sceptical. The building next door, in the same architectural style, is dark at the bottom and the upper floors are under construction. We head for one of the entrances. A man comes straight towards us and says that it isn’t a hotel. It’s exclusively for bus drivers, he says. A brief moment of confusion. It turns out: it was just a case of Lost in Translation. The entrance to the hotel is round the corner, where it’s dark.
Cynthia goes to the bar and asks for a room. No problem. We also get a shed for the bikes. The hotel itself is incredibly large and appears to have been recently renovated inside. We have to walk a long, long way before we reach the room at the end of the corridor on the first floor. Shortly afterwards, the lights on the ground floor come on – it is now 2 pm and the restaurant is opening. Time for a bite to eat.
Here at the hotel, we’re hatching a plan to sort out the ‘broken frame’ problem. Let’s see how it goes. One thing’s for sure: this sort of thing isn’t going to spoil our trip.
Whether our stay is a success depends on bike shops, hardware stores, various repair workshops and paint shops being able to fix the bike. We’re currently about 180 kilometres from the Spanish capital. It’s fairly obvious that if we want to find a solution, we’ll have to start looking in Madrid. Armed with a thick notepad and pen, Mike sets about his research.
Can we do the repair ourselves? But whether it’ll be roadworthy again is, of course, anyone’s guess. We’re also looking into replacement frames, contacting manufacturers in Switzerland and searching the second-hand market for suitable frames. We have a Plan A, B and C. Even a slightly more expensive Plan D. We’re facing the absolute worst-case scenario and are completely calm. No fuss, no stress.
We more or less find the workshops we’re looking for, mark them on the map of Madrid and look for accommodation in the area where they’re located. We book this for a week.
Next question: how do we get to Madrid with our bikes and luggage? Things are still going smoothly. Cynthia looks up the public transport route from Arcos de Jalón to Madrid online. There is a train, but it only runs twice a day. We’ve been following the tracks for days, but haven’t seen a single train. Hmmm. There’s also a bus. But where’s the bus stop? Apparently right underneath our hotel room. Unbelievable. Nothing’s been happening for days and we’re supposed to be sleeping right above the bus stop from where the bus goes straight to Madrid? Hard to believe.
Cynthia asks at the bar. It turns out: if you have a ticket, the bus stops; if not, it stays on the motorway and races past. But we don’t see any bus stop signs or anything like that. Cynthia quickly books two tickets online with the bus company for the following day. We’ll see what happens. She also books a van from Hertz in Madrid for 24 hours, also for tomorrow. A plan is slowly taking shape.
Meanwhile, Mike continues his research. We actually need the frame builder Stolz in Zurich. Is there a bicycle builder in Madrid? No. I wonder what the Spanish word for ‘bicycle builder’ is? ‘Fabricante de bicicletas’ doesn’t really help us. What’s the word for ‘bicycle frame’? Using ‘cuadro de bicicleta’ and ‘constructor en Madrid’, Mike finds a list of shops on Google that build bicycles. Most of them are assemblers, which isn’t what we’re looking for. Among the search results, there’s a single photo of a man with a soldering iron working on a bike frame. Looks promising!
Showering off the mud from our panniers, dinner, sleep.
The next morning we’re absolutely buzzing. Will the bus turn up? We’re standing outside the hotel 40 minutes before departure time, waiting for the transport that’s supposed to stop there somewhere, provided you’ve got a ticket. The bus is running late. Of course, we don’t know that. We can hardly stand the suspense. Then, after what feels like the longest two minutes ever, a bus pulls up and stops. A sprightly driver gets out. We walk towards him; he asks for our tickets, scans them and asks us to take seats 7 and 8. Yippee! We’re relieved. It’s working out so far.
Then the driver sets off, and after a journey of about two and a half hours through the pouring rain, we reach Madrid. As we still have a bit of time before we can collect the van, we pop round on foot to see the man with the soldering iron. It’s Sunday. We find the workshop. Or so we think. Because it’s just a metal shutter with no sign on it. In any case, it’s closed for the day. So we head to Hertz to collect our hire van.
We drive back along the same route to Arcos de Jalón. Whilst Mike drives, Cynthia writes an email to the man with the soldering iron, explaining our problem. The reply comes straight away: ‘sure that we will find a good solution for your frame in order to continue your amazing trip’. The soldering iron man is already our hero. His name is Pablo, by the way. We arrange an appointment for Tuesday morning.
The rain has stopped in the meantime and the sun is shining. A little in our hearts too. Because so far, things are going quite well. Back at the hotel, we load the bikes into the van, lock up and go for dinner.
On Monday, we check out from the service station and Mike rides off towards Madrid with his usual confidence. Shortly after Guadalajara, we head to the Stützliwösch (Self Carwash). We need three coins for the bikes and panniers to get rid of the dried-on mud as best we can.
Once we arrive in Madrid, we head straight to our accommodation. Check-in isn’t for another two hours. We unload everything and leave it outside the main entrance. Cynthia keeps watch whilst Mike cycles halfway across the city to return the van and then takes the metro back to our accommodation.
Shortly afterwards, we check in to our Airbnb. We’d booked a small, cosy room, but we’ve been given a chic, airy, spacious and bright flat. Luckily, we’d already visited the Stützliwösch. We really like our home for the next week.
In the evening, we go shopping, cook a lovely dal, take the bike apart to assess the damage, feel a bit excited about what’s to come, and go to sleep.

