Km 39569_Archipiélago de Bocas del Toro.

Wir verbringen insgesamt fünf Nächte in Bocas Town auf der Insel Isla Colón. Bereits vor der Ankunft von Kolumbus lebten indigene Völker in dieser Region. Um 1826 entwickelte sich Bocas Town zu einer dauerhaften Siedlung und einem wichtigen Handelsplatz für Kakao, Holz und andere Naturprodukte. Seit dem späten 20. Jahrhundert spielt der Tourismus eine immer grössere Rolle. Heute ist Bocas Town für seine karibische Kultur, die farbenfrohen Häuser und die schönen Strände bekannt. Die Geschichte der Stadt ist bis heute von indigenen Traditionen, afrokaribischen Einflüssen und wirtschaftlichem Wandel geprägt.
Wir geniessen die Zeit hier in vollen Zügen und versuchen so viel wie möglich zu sehen. Direkt am ersten Tag machen wir einen Ausflug. Dieser startet an der Bootsanlegestelle in Bocas Town. Von hier aus machen wir uns auf, einige der schönsten Orte des Archipels zu entdecken. Unser erster Halt ist die Delfinbucht. Es dauert nicht lange, bis die verspielten Tiere auftauchen und durch das türkisblaue Wasser gleiten. Megalässig, diese Delfine aus nächster Nähe zu sehen. Allerdings herrscht in der Bucht auch eine zünftige Tschuppele an Touristen. Jedes Boot will noch ein bisschen näher an die Tiere heran, bis sich die Bootli gegenseitig die Sicht versperren. Irgendwie nervig. Und wirklich entspannt wirken die Delfine dabei auch nicht. Nun ja.
Weiter geht die Fahrt entlang der Isla Bastimentos, bis wir bei Sloth Island einen kurzen Stopp einlegen. Juhuuuu – wir haben Glück und sehen eeeendlich ein Faultier. So lässig. Es hangelt sich direkt vor uns durch die Äste nach unten. So cool.
Anschliessend geht es weiter zu den Zapatilla-Inseln. Unterwegs legen wir einen Zwischenstopp ein, um unser Mittagessen zu bestellen. Die beiden Inseln gehören zum Nationalpark Isla Bastimentos. Normalerweise kann man beide besuchen, aktuell ist jedoch nur eine für Touristen zugänglich. Wir sind uns nicht ganz sicher, haben aber verstanden, dass auf der anderen Insel gerade fünf Menschen leben und sie deshalb für Touristen gesperrt ist.
Wir besuchen also Cayo Zapatilla No. 1. Weisse Sandstrände, kristallklares Wasser und üppige tropische Vegetation – einfach traumhaft. Hier bleibt genügend Zeit zum Baden, Spazieren und Entspannen. Kurzerhand beschliessen wir, die rund 34 Hektar grosse, unbewohnte Insel zu umrunden. Unser knapp einstündiger Fussmarsch führt uns durch dichtes Dickicht und vorbei an traumhaften, puderweissen Sandstränden. Zurück beim Boot gönnen wir uns noch ein erfrischendes Bad im türkisblauen Wasser, bevor es weitergeht.
Inzwischen ist es später Nachmittag, und unser Programm läuft etwas anders als geplant. Aber hey, wir sind ja in der Karibik – alles ist, wie es sein soll. Langsam knurrt der Magen. Gegen fünfzehn Uhr steuern wir Cayo Coral an. Dort essen wir in einem der Restaurants auf Stelzen, direkt über dem Wasser, unser bereits vor Stunden bestelltes Essen. Anschliessend bekommen wir Schnorchelmaterial und fahren nur noch ein paar Meter weiter. Bei Cayo Coral erkunden wir die farbenfrohe Unterwasserwelt mit ihren Korallen und tropischen Fischen. Allerdings ist die Strömung ziemlich stark, und es ist schon recht spät. Unser Schnorchelausflug fällt deshalb eher kurz aus. Hübsch, aber kurz.
Eigentlich hätten wir bereits um sechzehn Uhr zurück sein sollen. Inzwischen ist es siebzehn Uhr, und wir machen uns langsam auf den Heimweg. Und dann wird es plötzlich ziemlich turbulent. Ob unser Kapitän müde, abgelenkt oder einfach unerfahren ist, können wir nicht sagen. Jedenfalls brausen wir mit unserem Boot und den fünfzehn Passagieren übers Meer, als es plötzlich einen heftigen Ruck gibt und unser Boot beinahe kentert.
Wo kommt denn diese riesige Welle her? Doch halt – es ist gar keine Welle. Unser Boot hat einen Einbaum mit drei indigenen Fischern gerammt. Volle Kanne von der Seite. Glück im Unglück: Niemand wird verletzt, keines der Boote hat ein Leck. Was für eine Geschichte. Häiäiäi. Die Fischer haben sich natürlich besonders erschrocken, und der Kapitän bekommt ordentlich aufs Dach. Botzdonner – das hätte echt schlimm ausgehen können.
Kurz darauf erreichen wir, noch etwas geschockt, die kleine Insel Hollywood. Von unserem Boot aus beobachten wir Seesterne im Wasser. Und gerade als sich die Crew endgültig auf den Heimweg machen will, springt ein Delfin neben uns in die Luft. Diesmal sind nur zwei oder drei andere Boote in der Nähe. Keine Tschuppele, kein Gedränge. Die Delfine springen immer wieder im Fahrtwasser eines Bootes, und wir geniessen diesen unerwarteten Moment in vollen Zügen.
Nach dem Schreck also nochmals ein paar schöne Momente. Was für ein unvergesslicher Tag in der Karibik.
Am nächsten Tag erwachen wir morgens und sind platt. Richtig platt. Gestern haben wir so viel erlebt, dass wir heute fix und foxi sind. So entscheiden wir uns für einen gemütlichen Tag im Hostel. Käs Problem – schliesslich haben wir den Aufenthalt zwischenzeitlich verlängert. Wir chillen den ganzen Tag, schlafen viel und gehen abends in die Stadt. Dort essen wir eine original italienische Pizza. Soooo guet!
Am dritten Tag sind wir wieder fit und schlemmen uns schon früh durch unser Frühstück. Danach packen wir ein paar Sachen und schwingen uns auf die Räder. Unser Ziel: einmal quer über die Isla Colón bis nach Boca del Drago. Wir wollen zu den Seesternen!
Die Strecke führt überraschend ufe und abe – ohne Gepäck lässt sich das aber gut meistern. Es gibt sogar einen Veloweg der fast die ganzen 18 Kilometer abdeckt. In Boca del Drago angekommen, dürfen wir unsere Räder hinter einem Restaurant parkieren. Den Rest des etwa anderthalb Kilometer langen Weges legen wir zu Fuss zurück. Wieder führt uns der Pfad vorbei an weissen Sandstränden und kristallklarem Wasser, mitten durch die üppige Vegetation.
Bei der Playa Estrella haben sich einige Restaurants angesiedelt. Doch wir sind früh dran und alle noch geschlossen. Gut für uns, denn so sind auch noch keine anderen Besucher da. Die hübsche Bucht gehört ganz uns allein. Schon nach kurzer Zeit entdecken wir die ersten Seesterne. Sie leuchten goldgelb und sind richtig gross. Fascht es bitzli wie bei Super Mario. Und sooooo hübsch! Etwa ein Stündchen plantschen wir im Wasser und geniessen einfach den Moment. Als nach und nach weitere Gäste eintreffen, machen wir uns langsam auf den Rückweg.
Dort, wo unsere Räder stehen, essen wir Zmittag. Anschliessend schwingen wir uns wieder in den Sattel. Kurz vor Bocas Town biegen wir scharf links ab und folgen dem Weg zur Playa Bluff auf der Nordseite der Insel. Nach etwa drei Kilometern endet der Asphalt und wir hötterlen auf einer schlammigen Schotterstrasse der Küste entlang. Doch es lohnt sich definitiv! Die Playa Bluff ist ein superschöner, schier endloser, goldgelber Strand zwischen Dschungel und offenem Meer. Dazu die kräftige Brandung. Wunderwunderschön!
Nach einer Limonade und ganz viel Gnüüsse schwingen wir uns wieder auf die Räder und machen uns auf den Heimweg. Pünktlich zum Znacht-Hüngerli erreichen wir unser Zuhause auf Zeit. Schon wieder so ein schöner Tag!
Heute ist unser letzter Tag auf der Insel. Wir packen wieder die Badehose ein und spazieren zu den Wassertaxis. Wir können direkt einsteigen und werden innerhalb weniger Minuten über die Wellen nach Old Bank auf der Isla Bastimentos gebracht. Der Hafen von Old Bank besteht aus einfachen Holzstegen. Bunte Holzhäuser stehen dicht am Ufer und bilden ein kleines, farbenfrohes Dorf. Wir marschieren einmal quer über die Insel bis zum Wizard Beach.
Der breite Strand mit seinem hellen, goldenen Sand ist von dichtem tropischem Regenwald umgeben, der bis direkt ans Ufer reicht. Ein Gewitter zieht auf, der Himmel ist dunkelgrau und die Brandung schlägt kräftig ans Ufer. Der Strand ist ungefähr zwei Kilometer lang und wir sind ganz alleine. Es ist meeeega!
Danach wollen wir eigentlich gemütlich zum Red Frog Beach spazieren. Ja, denkste! So gemütlich, wie das auf der Karte aussieht, wird es dann doch nicht. Robinson Crusoe ahoi! Wir folgen einem schmalen, steilen und kaum sichtbaren Pfad quer durch den tropischen Regenwald. Der Boden ist schlammig und rutschig, und zwischendurch sind wir uns nicht ganz sicher, ob wir überhaupt noch auf dem richtigen Weg sind. Unterwegs begegnen wir den roten Fröschen, die dem Strand seinen Namen geben. Die winzigen, auffällig gefärbten Pfeilgiftfrösche haben eine leuchtend rote Haut und werden gerade mal 1,5 bis 2,5 Zentimeter gross. Sehr härzig! Wir haben sie gestreichelt und abgeleckt. Nein, Spaaaaass! Aber herzig sind sie wirklich.
Unser Marsch dauert über eine Stunde. Irgendwann, mitten im Nüüt, hören wir plötzlich Musik. Ein junger indigener Mann überholt uns, grüsst kurz und verschwindet anschliessend im Dickicht. Ab und zu entdecken wir seine Fussspuren. Immerhin wissen wir so, dass und wo es langgeht. Dann kommt eine weitere Schlammpfütze. Und wir saufen ab. Bis zu den Knien stecken wir im dicken, zähen Schlamm. Bäääh! Beim mühsamen Rausangeln müssen wir abrupt stoppen: Unser Gesicht bremst nur ganz knapp vor einem riesigen Spinnennetz. Mannomann!
Irgendwann erreichen wir dann aber tatsächlich die andere Seite – und damit den Red Frog Beach. Wir waschen uns zuerst. Danach staunen wir. Es ist auch hier superschön! Hier gibt es sogar ein Hotel. Offenbar ist der Strand auch ein beliebter Instagram-Spot, denn wir treffen auf einige europäische Touristinnen. Ausserdem patrouillieren zwei Militärangehörige am Strand. Sie fragen uns, ob alles in Ordnung ist, was wir euphorisch bejahen. Kurz darauf entdecken wir ein Warnschild, das uns darauf hinweist, dass man die Strecke, die wir gerade hinter uns gebracht haben, auf keinen Fall alleine gehen soll. Zu gross sei die Gefahr, attackiert zu werden. Hä? Von was oder wem denn bitte? Egal. Wir sind ja äne wieder duss. Und abenteuerlich war es allemal! Erst zu Hause googeln wir das Ganze. Tatsächlich kommt es hier aufgrund erhöhter Kriminalität zu Überfällen. Deshalb ist das Militär so präsent. Ach so. Oopsie!
Mittlerweile befinden wir uns ungefähr in der Mitte der Insel und merken: Das gesamte Gebiet gehört zu einem einzigen Hotel. Es gibt Golfcarts und gepflasterte Wege – ein ziemlicher Kontrast zu unserem Dschungelabenteuer. Wir spazieren noch zum Aussichtspunkt, doch der ist leider geschlossen. Also führt uns unser Weg weiter bis zum Jachthafen. Dort steigen wir in ein Wassertaxi und fahren zurück nach Bocas Town wo wir gegen Mittag ankommen.
Danach buchen wir uns die Tickets für die Rückreise ans Festland und gehen einen feinen Zmittag essen. Scho wieder so en geile Tag gsi!
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We spend a total of five nights in Bocas Town on the island of Isla Colón. Indigenous peoples lived in this region long before Columbus arrived. Around 1826, Bocas Town developed into a permanent settlement and an important trading post for cocoa, timber and other natural products. Since the late 20th century, tourism has played an increasingly important role. Today, Bocas Town is known for its Caribbean culture, colourful houses and beautiful beaches. To this day, the town’s history is shaped by indigenous traditions, Afro-Caribbean influences and economic change.
We make the most of our time here and try to see as much as possible. On our very first day, we head out on an excursion. It starts at the boat dock in Bocas Town. From here, we set off to discover some of the most beautiful spots in the archipelago. Our first stop is Dolphin Bay. It doesn’t take long for the playful creatures to appear and glide through the turquoise-blue water. So cool to see these dolphins up close! However, the bay is also packed with tourists. Every boat wants to get just a little closer to the animals, until the boats end up blocking one another’s view. Pretty annoying. And the dolphins don’t exactly look relaxed either. Oh well.
We continue along Isla Bastimentos until we make a brief stop at Sloth Island. Yaaay – we’re lucky and finally, finally get to see a sloth! So cool. It slowly makes its way down through the branches right in front of us. Amazing!
Next, we continue to the Zapatilla Islands. On the way, we stop to order our lunch. The two islands are part of Isla Bastimentos National Park. Normally, visitors can explore both islands, but at the moment only one is open to tourists. We’re not entirely sure, but we understood that five people currently live on the other island, which is why it is closed to tourists.
So we visit Cayo Zapatilla No. 1. White sandy beaches, crystal-clear water and lush tropical vegetation – simply breathtaking. There’s plenty of time to swim, stroll around and relax. On a whim, we decide to walk around the uninhabited island, which covers around 34 hectares. Our walk takes just under an hour and leads us through dense undergrowth and past stunning, powder-white sandy beaches. Back at the boat, we treat ourselves to another refreshing swim in the turquoise-blue water before moving on.
By now, it’s late afternoon, and our schedule is turning out a little differently than planned. But hey, we’re in the Caribbean – everything is just as it should be. Our stomachs are starting to rumble. At around three in the afternoon, we head to Cayo Coral. There, we enjoy the meal we ordered hours earlier at one of the restaurants built on stilts directly above the water. Afterwards, we’re given snorkelling gear and travel just a few metres further. At Cayo Coral, we explore the colourful underwater world, with its corals and tropical fish. However, the current is pretty strong, and it’s already getting quite late. Our snorkelling trip is therefore rather short. Beautiful, but brief.
We were actually supposed to be back by four o’clock. It’s now five, and we slowly make our way home. And then things suddenly get pretty turbulent. We can’t say whether our captain is tired, distracted or simply inexperienced. In any case, we’re speeding across the sea in our boat with its fifteen passengers when there’s suddenly a violent jolt and our boat nearly capsizes.
Where on earth did that huge wave come from? Wait a minute – it isn’t a wave at all. Our boat has collided head-on from the side with a dugout canoe carrying three indigenous fishermen. What a lucky escape: nobody is injured, and neither boat has a leak. What a story! Oh dear, oh dear. The fishermen are understandably badly shaken, and the captain gets a serious telling-off. Good grief – that could have ended really badly.
Shortly afterwards, still a little shaken, we reach the small island of Hollywood. From our boat, we watch starfish in the water. And just as the crew is about to finally head home, a dolphin leaps into the air right beside us. This time, there are only two or three other boats nearby. No crowds, no jostling. The dolphins keep jumping in the wake of one of the boats, and we savour this unexpected moment to the fullest.
So, after the shock, we get to enjoy a few more beautiful moments. What an unforgettable day in the Caribbean!
The next morning, we wake up feeling absolutely shattered. Completely exhausted. We experienced so much yesterday that today we’re totally wiped out. So we decide to take it easy at the hostel. No problem – after all, we extended our stay in the meantime. We chill all day, sleep a lot and head into town in the evening. There, we enjoy an authentic Italian pizza. Sooooo good!
On the third day, we’re feeling fit again and tuck into a hearty breakfast early in the morning. Afterwards, we pack a few things and hop on our bikes. Our goal: to cycle all the way across Isla Colón to Boca del Drago. We want to see the starfish!
The route is surprisingly hilly, but without any luggage, it’s easy enough to manage. There’s even a bike path covering almost the entire 18-kilometre stretch. Once we arrive in Boca del Drago, we’re allowed to park our bikes behind a restaurant. We cover the remaining stretch of around one and a half kilometres on foot. Once again, the path takes us past white sandy beaches and crystal-clear water, right through lush vegetation.
A few restaurants have sprung up around Playa Estrella. But we’re early, and they’re all still closed. Perfect for us, because there are no other visitors around yet either. The pretty bay is all ours. Before long, we spot the first starfish. They glow golden yellow and are really big. Almost a bit like something out of Super Mario. And soooo beautiful! We spend about an hour splashing around in the water and simply enjoying the moment. As more and more visitors begin to arrive, we slowly make our way back.
We have lunch near where we left our bikes. Afterwards, we hop back into the saddle. Just before Bocas Town, we take a sharp left and follow the road towards Playa Bluff on the northern side of the island. After about three kilometres, the tarmac ends, and we bump along a muddy gravel road beside the coast. But it’s definitely worth it! Playa Bluff is an incredibly beautiful, seemingly endless, golden-yellow beach nestled between the jungle and the open sea. And the waves are powerful, too. Absolutely stunning!
After a lemonade and plenty of time to soak it all in, we hop back on our bikes and head home. We arrive at our temporary home just in time for our evening hunger pangs. Another beautiful day!
Today is our last day on the island. We pack our swimming gear again and walk to the water taxis. We can board straight away and are whisked across the waves to Old Bank on Isla Bastimentos in just a few minutes. The harbour at Old Bank consists of simple wooden piers. Colourful wooden houses stand close together along the shore, forming a small, vibrant village. We walk right across the island to Wizard Beach.
The wide beach, with its light golden sand, is surrounded by dense tropical rainforest that stretches right down to the water’s edge. A storm is approaching, the sky is dark grey and powerful waves crash onto the shore. The beach is around two kilometres long, and we have it entirely to ourselves. It’s amaaaazing!
Afterwards, we plan to take a leisurely stroll to Red Frog Beach. Yeah, right! It turns out to be nowhere near as relaxing as it looks on the map. Robinson Crusoe, here we come! We follow a narrow, steep and barely visible trail through the tropical rainforest. The ground is muddy and slippery, and every now and then we’re not even sure we’re still on the right track. Along the way, we come across the red frogs that give the beach its name. These tiny, brightly coloured poison dart frogs have vivid red skin and grow to just 1.5 to 2.5 centimetres long. So cute! We petted them and licked them. Nooo, just kidding! But they really are adorable.
Our hike takes over an hour. At some point, right in the middle of nowhere, we suddenly hear music. A young indigenous man overtakes us, gives us a quick greeting and then disappears into the undergrowth. Every now and then, we spot his footprints. At least we know we’re heading in the right direction. Then we come to another muddy puddle. And we sink straight into it. We’re up to our knees in thick, sticky mud. Yuck! As we struggle to pull ourselves out, we have to stop abruptly: our faces come to a halt just inches away from a gigantic spiderweb. Good grief!
Eventually, though, we really do reach the other side – and with it, Red Frog Beach. First, we wash ourselves off. Then we take in the view. It’s absolutely beautiful here, too! There’s even a hotel. Apparently, the beach is also a popular Instagram spot, as we come across several European female tourists. Two members of the military are also patrolling the beach. They ask us if everything is all right, and we enthusiastically assure them that it is. Shortly afterwards, we spot a warning sign telling us never to walk the route we’ve just completed alone. The risk of being attacked is supposedly too high. Huh? Attacked by what or whom, exactly? Never mind. We’re back on the other side now, safe and sound. And it was certainly an adventure! We only Google the whole thing once we get home. As it turns out, robberies do occur here because of elevated crime levels. That’s why the military presence is so noticeable. Ah, right. Oopsie!
By now, we’re roughly in the middle of the island and realise that the entire area belongs to a single hotel. There are golf carts and paved paths – quite a contrast to our jungle adventure. We walk to the viewpoint, but unfortunately, it’s closed. So we continue towards the marina. There, we catch a water taxi back to Bocas Town, arriving around midday.
Afterwards, we book our tickets for the journey back to the mainland and head out for a delicious lunch. Yet another awesome day!

