Mannheim - Rotterdam

8.-10.Apr.2012

Der gestrige Tag diente der Entspannung. Der Tag begann zufällig mit einem Brunchbuffet im benachbarten Restaurant, wir hatten solch eine Lust darauf, dass wir nicht einmal auf den Preis geschaut haben. Waren dann aber sehr überrascht wie preiswert das Ganze war. In Zürich hätte es wohl nur für einen Kaffee und ein Gipfeli gereicht. Ohne Fahrräder und mit einem ÖV-Tagespass machten wir uns auf, Mannheim zu erkunden.Auf nach Mainz heisst es am nächsten Morgen. Mit der neuen Karte, die wir in Mannheim gekauft haben, finden wir die Wege etwas leichter. Das Wetter ist uns heute wohl besonnen. Zwar windet es wie immer aber die Sonne vermag uns trotzdem ab und zu aufzuwärmen. Bei einer Kurve stürzt mein Fahrrad zur Seite. Zum Glück – wie sich nun herausstellt – denn an meinem Gepäckträger fehlt eine Schraube. Irgendwie ein Deja vu, denn lose Schrauben hatten wir schon an Cynthias Velo. Aber es geht ganz schnell, und ich konnte die fehlende Schraube an meinem Fahrrad ersetzen. In Worms geniessen wir beim Thailänder ein fantastisches Mittagessen. Weiter geht es zwischen dem Rhein und atemberaubend schönen Rebhängen. Kurz vor Mainz überqueren wir den Rhein erneut auf dem Fussgängerweg der Autobahnbrücke. Als wir auf den Camping zusteuern, dachten wir, wir hätten unser Ziel erreicht… aber falsch gedacht. Auf den zweiten Blick ist der Camping ungepflegt und dreckig. Wohl eher ein Versteck für Gesetzlose… Am Empfang wartet eine grosse, ungeduldige Dogge auf uns… sie hat wohl Hunger. Nein Danke. Wir finden doch noch nach längerer Suche einen schönen Camping. Direkt am Rhein vis à vis der Kirmes. Cynthia freut sich sehr.Früh morgens begleitet von ständigem Regen geht es weiter. Bis Walluf fahren wir durch Häuserreihen, als wir diese verlassen, schlägt uns der Wind fast vom Sattel. War es nicht die ganze Zeit ein Nordwind? Und fahren wir heute nicht westwärts? Wieso? Bis Geissenheim kämpfen wir gegen den Wind. Cynthia fährt vorn weg und wartet auf mich grinsend bei der Fähre. Mit dieser Fähre setzen wir über nach Ingelheim. Auf der linken Rheinseite fahren wir in Richtung Bingen. Ab Bingen schlängelt sich der Rhein durch das Gebirge. In Bacharach geniessen wir eine Currywurst. An den Hängen wächst der Wein und alle paar Kilometer thront eine Burg auf einem Felsvorsprung. Die Burgen sind wunderschön und sehr imposant. Wirklich sehr sehenswert diese Gegend. Mit der Fähre passieren wir die Pfalz und legen in Kaub an. In St. Goarshausen, unter der Loreley, schlagen wir unser Nachtlager auf. Wiederum im Regen.Und zum Glück wieder ein trockener Morgen. Es fällt auf, wie routiniert wir sind. Jeder weiss, was wie zu tun ist und so verschwindet unsere Inneneinrichtung im Nu in unseren Packtaschen. Es ist trocken und der Wind weht von allen Seiten. Nach einer Stunde erreichen wir die 600km. Gegen Koblenz zu öffnet sich das Tal wieder und der Rhein fliesst wieder gerade durch die Ebene. Die Einfahrt nach Koblenz ist sehr mühsam mit dem Fahrrad. Dafür geniessen wir nachher ein Glace am Deutschen Eck, wo die Mosel in den Rhein fliesst. Bis Andernach fahren wir dem Ufer des Rhein entlang und essen viele kleine Mücken. Von Bad Breisig nehmen wir wiederum die Fähre nach Bad Hönning. Auf diesem schönen Camping bekommt unser Zelt sogar eine Terrasse und eine Sitzbank.

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