Geschichten der pédaleurs

 

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Nordkap

30.Mai 2012 Es schenkt einem nichts. Stattdessen stellt es einem viele Prüfungen, du musst kämpfen bis zum Ende. Jedes Mal wenn du denkst du hast es, legt es einen drauf. Der harte Nordkaptunnel, die nicht enden wollenden Steigungen bis zum Schluss, massig Gegenwind, Schneefall vor dem Ziel. Das Nordkap fordert seinen Tribut. Es ist hart und unnachgiebig. Wofür? Die Belohnung, sie ist nichts Materielles was du mit nach Hause nehmen kannst, kannst dir nichts damit kaufen. Doch es ist beständig bis in den Tod, es schenkt dir eine Erfahrung, eine Erinnerung und Glück. Dieses Glück ist was zählt, mehr bleibt am Ende nicht. Ich bin berauscht, der Endorphinüberschuss und der Champagner einer fr

um zwei Uhr Morgens ist der Himmel klar

23.-28.Mai 2012 Dieses Schild hatte recht: „Lieber Besucher, die Distanzen in Schweden sind sehr lang, planen sie die Route sorgfältig.“ Oftmals fahre ich Kilometer weit ohne auf jemanden zu treffen und nur weil ein Dorf ein eigenes Schild schon 96 Kilometer vorher hat, heisst es noch nicht dass es auch einen Laden hat. Jetzt bin ich froh, dass ich „zu viel Essen mit mir herumschleppe. Bevor es mit 6% Steigung, 22 Kilometer den Berg hinauf geht stelle ich mein Zelt auf einen Aussichtsparkplatz und geniesse diese. Die Nächte sind keine mehr, so kurz vor dem Polarkreis ist die ganze Nacht hindurch Abend. Der Körper spielt verrückt um drei Uhr in der Früh liege ich hellwach da und kriege kein

Norwegen - Nordkap

16.-22.Mai 2012 So nah an diesem Fluss, das Rauschen hat mich in die tiefe fallen lassen, ich war so tief in Morpheus Reich, dass ich die ganze Nacht durchgeschlafen und wirr geträumt habe. Das Rauschen ist es, das mich wieder rauf holt, ganz verwirrt ab der gelben Stoffwand bin ich nicht sicher wo ich bin. Ich hätte schwören können ich lege zuhause auf dem blauen Sofa und führe ein Gespräch mit Cynthia. Das Gepäck ist aufgeladen, ich bin wieder da. Die Ampel an der Brücke, ich habe ihr jetzt 5 Minuten zugeschaut, schaltet so willkürlich und ohne bestimmten Rhythmus, dass es schwierig wird rüber zu kommen. Ich habe Grün, fahre los, mitten auf der schmalen Spur sehe ich wie der Gegenverkehr

Abendrot über dem Geirangerfjord

10.-15.Mai 2012 Von meinem Platz über der Strasse habe ich eine schöne Aussicht über den Smaragdgrünen See, die tiefstehende Morgensonne taucht alles in satte Farben. Nach 25 Kilometer ist die Luft draussen, ich habe keine Lust mehr. An jeder Bushaltestelle mache ich eine Pause. Der 245 Meter hohe Pass wird zum ewigen Kampf. Der Hintern tut weh, die Beine brennen bei jedem tritt und der Rücken juckt da wo man nicht hinkommt. Auf dem Pass gibt es dann Zvieri, Elchwurst. Eines der Dinge: Hat man gerne oder nicht. Ich werde meine bald mal verschenken. Das schmeckt wie Hirschpfeffer mit Spätzli und Rotkraut samt Preiselbeeren, püriert und eingewurstet. Aber probieren geht über studieren. Die Abf

Schweden - Norwegen

2.-9.Mai 2012 In der zweiten schwedischen Nacht wurde ich von zwei röhrenden Elchen geweckt, hei war das ein Schecken. Der eine irgendwo im Wald, der andere etwa zwanzig Meter neben meinem Zelt. Von der Tjörnbron hinunter hat man einen weiten Blick über die Fjorde, der Weg ist allerdings hügelig, eben die Fjorde heissen mich Willkommen mit viel auf und ab fahren. Immer gibt es ein Hafenstädtchen dass wieder einige Meter weiter unten liegt, nur um gleich wieder auf die Ausgangshöhe zurück zu kehren. Auch in Schweden trinken sie zu allem Möglichen diese leicht säuerliche „Cocio“ –Schokoladenmilch, zu Hamburger, bah. Da bleibe ich bei Cola. Die Bergfahrt vor Svinehund zieht sich endlos in die L

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