Lugano - Lecco

Ich erwache heute Morgen ziemlich früh. Was für eine Freude – die Sonne scheint und strahlt mich in Begleitung mit dem blauen Himmel an.

Mike döst noch etwas, während ich mich für den Tag bereit mache und lese. Sobald er aufgewacht und fit ist, mache ich Kaffee und Schoggimilch. Dazu gibt es feines Brot mit Nutella. Kaum sitzen wir gemütlich draussen – Mike hat das Schlafzimmer verräumt – greifen uns die Vampirmücken wieder an. Zum Glück haben wir noch das Gegenmittel von gestern. Aber es reicht uns bald mal und wir packen schnell zusammen und fliehen vor den Biestern. Die rasante Fahrt nach Lugano ist abenteuerlich. Wir haben kaum Platz neben den Autos und hier im Tessin scheinen die Fahrregeln anders als in Zürich. Bei Paradiso am Lago Maggiore wechselt Mike die Bremsklötzli. Die sind richtig klein, nach den rasanten Abfahrten von den letzten Tagen. Ich weiss nun auch wie man so ein Klötzli auswechselt. Schon wieder was gelernt. Weiter geht es auf der Hauptstrasse nach Melide. Hier gönnen wir uns ein Glace. Als ich aus dem Laden komme, treffe ich auf Giovanni. Er ist mit Mike im Gespräch. Ein toller Typ. Sein Kollege arbeitet für MTB und Giovanni ist ganz von unserer Ausrüstung angetan. Er macht viele Fotos und plaudert eine Zeitlang mit uns. Eine sehr sympathische Begegnung. Wir fahren weiter in Richtung Chiasso. Auf und ab dem See entlang. Viele Fahrradfahrer, die uns mit ihren Rennvelos überholen winken uns zu oder halten einen kurzen Schwatz mit uns. Das ist wirklich lustig, wie oft wir angesprochen werden. Nachdem ich wieder einmal einen Hügel hochgekraxelt bin, überholt mich ganz oben ein Rennfahrer und gratuliert mir. Schliesslich haben wir es zeitgleich geschafft. Wie lang er wohl hinter mir her gekrochen ist?

In Chiasso angekommen gönnen wir uns ein Zmittag. Es gibt Eselsalami. Ich liebe die! Nach Chiasso kommt schon bald die Grenze. Wir fahren ohne Zwischenstopp durch und passieren Como. Von Como aus wollen wir in Richtung Lecco. Wir wählen den Weg in Richtung Erba. Was ist denn das? Schon wieder ein Berg? Mehrere Kilometer strampeln wir uns den Berg hoch. Hunderte von Lastwagen überholen uns. Für mich ist es sehr anstrengend. Ich trinke viel und bin recht geschafft. Nach Erba wird’s einfacher. Es geht meistens bergab. Kurz vor Lecco gönnen wir uns noch ein Päuschen an einem See. Es gibt eine ganze Packung Mikado. Jetzt habe ich wieder Energie für die letzten zwölf Kilometer. Ich freue mich darauf, heute das Zelt aufzustellen. Also eigentlich nicht. Zelt aufstellen gurkt mich immer etwas an. Aber wenn es dann steht, dann freue ich mich. Nach dem Aufstellen packen wir unsere Badesachen und hüpfen in den Pool. Was für eine Wohltat nach diesem heissen Tag. Fantastisch. Im Verlauf des Abends packen wir mein Gepäck um. Mike und ich waren uns nicht ganz einig, welche Packmethode die richtige ist. Jetzt haben wirs geschafft und alle acht Packtaschen sind gleich eingepackt. Mike hat noch meine Taschen nach meinem Gusto angemalt. Auf der Kleidertasche prangt ein Hemd, die Schlaftasche ist mit einem Bette und „z z z“ Zeichen verschönert, die Essenstasche ziert ein Cheesburger und auf der Ramschtasche ist eine Denkblase mit Fragezeichen. Hihi so macht es gleich viel mehr Freude zu packen. Und ich muss nichts mehr suchen. Super!

Heute zum Znacht gibt es noch Pizza. Freu mi.

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