Km 433 - 525_Bad Heilbrunn - Chiemsee


Gestern war unser erster freier Tag. Wir hingen den ganzen Vormittag im Zelt rum und lasen, schliefen oder assen Flips. Es war wunderbar. Draussen war es mit 13 Grad noch recht kühl, aber wir freuten uns sehr, dass der Graupel uns wohl endgültig verlassen hat.Als uns ein kleines Hüngerchen einholt, machen wir uns mit den leeren Fahrrädern in Richtung Bad Tölz auf. Ohne unsere Packtaschen fällt es uns schwer die Balance zu halten. So wackeln wir die ersten Meter nur so hin und her.Bad Tölz ist eine wirklich wunderschöne Stadt. Wir sind absolut begeistert. Die schönen Gebäude, das Kirchlein, der Fluss und die Cafés. Die Stadt wirkt sehr gepflegt und hat uns herzlich willkommen geheissen. Nach dem Einkauf gönnen wir uns endlich den Kebab auf den wir schon seit Zürich Lust haben. Wir geniessen das Abendessen am Flussufer und die Sonnenstrahlen.Abends setzen wir uns noch an das herzige Seelein und Cynthia spielt das erste Mal auf der Ukulele. Sie hat im Fall meega Talent.Nach einer heissen Dusche gibt es noch eine Bettflasche für die erwartete kalte Nacht.Den Wecker stellen wir auf Sonnenaufgang. Und so klingelt es pünktlich um 6:43 Uhr. Nach der gestrigen Pause freuen wir uns heute besonders auf die Fahrt. Wir haben ein klares Ziel. Der Chiemsee.Das Frühstück, welches wir gestern extra gekauft haben war ein richtiger Reinfall. Oh nein. Die Schokomilch schmeckte nach Vanillepudding und der Kaffee nach aufgewärmtem Moccaglace. Naja.Wir fahren also los. Ja. Was passierte dann? Es ist erst gute zwölf Stunden her und wir haben echt gerade mega Mühe, das ganze wieder zusammenzubasteln. Jeder Tag ist so voll mit Ereignissen und Erlebnissen, dass wir das alles am Abend gar nicht mehr so wiedergeben können. Heute ging es vor allem sehr viel steil bergauf und dann wieder in einem rasanten Tempo bergab. Fast 60 km/h haben wir hingelegt.Nach über 90 Kilometern haben wir gegen Abend den Chiemsee erreicht. An alle, die ihn anfahren wollen: nicht verzeifeln. Er ist da. Einfach hinter vielen, vielen Hügeln versteckt.Der Camping am See war leider ein Flop und der Besitzer wollte uns noch nicht aufnehmen. Daher haben wir uns jetzt im Camping Hofbauer niedergelassen. Ein sehr guter Entscheid. Obwohl der Wirt behauptet, er könne nur Bier zapfen, gibt es hier den besten heissen Kakao.

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