Km 1002 - 1081_Wien - Podersdorf


Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns mit der U-Bahn auf den Weg nach Wien. Wir waren bereits im Herbst hier und kennen die Stadt schon ein bisschen. Wir haben extra ein Poschtizätteli geschrieben und können so einige Einkäufe erledigen. Cynthia hat unterwegs ihre gelben Hosen verloren und gestern sind ihr auch noch die Flipflop zerrissen. So kaufen wir heute in Wien alles nach. Auch neue Saiten für die Ukulele und ein Notizbuch für Mike haben wir besorgt. Am Nachmittag faulenzen wir auf der Wiese vor dem Prater. Im Anschluss schlendern wir noch über das Areal. Cynthia würde am liebsten hier einziehen. Das ist für sie das kleine Paradies. Überall hat es Musik und Lärm und Lichter und Süssigkeiten. Waaahnsinn. Am Abend treffen wir Alex. Juhuii wir freuen uns, dass es klappt. Alex kennen wir von der Arbeit. Er arbeitete mit Mike zusammen. Und ganz so nebenbei hat er auch schon mit Cynthia gearbeitet. Das ist aber bereits einige Jahre her. Wie klein doch die Welt ist. Nach einem Schnitzel für die Jungs und Lammkotelett für Cynthia - für alle die den Blog verfolgen: jaa, sie hat sich getraut. Nach einem gemütlichen Abend gehen wir zurück zum Camping. Im Dunkeln ist dieser also auch nicht gemütlicher als bei Tageslicht.

Heute früh starteten wir spät. Und wenn. Eigentlich ja immer noch früh genug. Heute hatten wir einen Müssiggang. Wir fuhren ein Stück der Donau entlang und halten nach Wien in einem schönen Restaurant. Dem Uferhaus. Die Bedienung war so miserabel, dass wir keinen Cent Trinkgeld gaben. Mit einer sehr schnellen Fähre überqueren wir die Donau und verlassen diese. Unser Ziel heute ist der Neusiedlersee. Es war heute starker Wind und so konnten wir zeitweise vom Rückenwind profitieren. Aber es gab eben auch andere Zeiten.. So knorzten wir uns auf der flachen Strasse in Richtung Norden und einmal hat es uns sogar fast von der Brücke gepuste. Heute ist ein sehr heisser Tag und so erreichen wir etwas erschöpft nach 80 Kilometern Podersdorf. Kaum angekommen verdunkelt sich der Himmel und es ist bis jetzt etwas windig und kühl. Wir nehmen uns einen Tag frei. Ein guter Rhytmus finden wir. Einen Tag fahren, einen Tag frei. Wir nehmen uns die Zeit und planen die Route bis Istanbul. Ein riesen Chrüsimüsiplan ist es geworden. Aber aus unserer Sicht genau richtig... You will see.

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