Km 1898 - Nationalpark Plitvicka


Wir haben nun also in Grabovac einen sehr schönen Campingplatz gefunden. Nach der Ankunft beschliessen wir drei Nächte zu bleiben. Den ersten Tag verbringen wir mit Waschen, Blog schreiben und lesen. Leider ging der neue E-Reader von Mike kaputt. So ein Schrottgerät. Kaum eine Woche alt, schon ready für den Service. Da wir ja keinen Service beanspruchen können, versuchen wir nun das Gerät gegen Entschädigung zu retournieren. Aber wer weiss, ob das dann so klappt. Nun teilen wir uns Cynthias E-Reader. Nochmal ein Gerät zu kaufen wäre wohl etwas zu viel des Guten... Somit wechseln wir uns beim lesen ab. Den zweiten Tag starten wir früh. Wir fahren mit unseren abgeladenen Rädern in den Nationalpark Plitvicka. Nach knappen elf Kilometern erreichen wir den ersten Eingang. Wir entscheiden uns aber um und fahren weitere zwei Kilometer bis zum zweiten Eingang. Nachdem wir die Räder abgeschlossen und den Eintritt bezahlt haben geht es los. Der Park ist wunderschön. Die Wege sind mit Steinplatten ausgelegt und es hat verschiedene Routen die man gehen kann. Wir entscheiden uns für keine dieser Routen sondern wandern oder eher spazieren einfach drauf los. Als erstes nehmen wir ein Boot, das uns auf die andere Seeseite bringt. Von da aus führt uns der Weg an den unbeschreiblich wunderschönen Wasserfällen entlang. Der Park ist abfällig. Also fliesst vom obersten See Wasser durch einen Wasserfall in den unteren See. Von da aus gibt es wieder einen Wasserfall mit anschliessendem See und so weiter. Wir wandern also entlang dem Wasser in gegengesetzter Richtung bis zum obersten See. Die Landschaft ist unberschreiblich. So wunder-, wunderschön. Wir sind hin und weg. Beim obersten See angekommen gönnen wir uns ein feines Zmittag. Danach warten wir auf den Bus-Zug. Sieht aus wie ein Zug, fährt aber auf Rädern. Ja, auch das gibt es da. Man kann tatsächlich mit einem Bus-Zug den Nationalpark besichtigen. Also nehmen wir das Gefährt und fahren mit mittlerweilen ziemlich vielen anderen Touristen wieder an unseren Startpunkt zurück. Da angekommen nehmen wir ein anderes Boot als vorhin. Dieses treibt längs dem tiefstgelegenen See bis ans andere Ufer. Von da aus marschieren wir den ganzen Weg entlang des Sees zurück. Wiederum zu unserem Ausgangspunkt. Mittlerweilen ist es bereits Nachmittag und wir haben für heute genügend Wasserfälle und vorallem Touristen mit Kameras, Touristen mit Hunden und Touristen mit lauten Stimmen erlebt. Also machen wir uns auf den Weg zurück nach Grabovac. Auf dem Rückweg gehen wir noch einkaufen. Schliesslich wollen wir ja morgen weiterfahren. Cynthia kocht heute das Abendessen. Der Risotto war fein, aber es sah aus, als wäre der Kochplatz explodiert. Im Umkreis von vier Quadratmetern ist Chaos pur. Nach dem Nachtessen schlägt Mike die ultimativ-beste Idee vor. Er meinte, wir könnten doch noch eine Nacht länger bleiben. Cynthia ist begeistert. Bis jetzt wusste sie gar nicht dass sie das möchte. Aber seit der Vorschlag ausgesprochen ist, scheint es die beste Idee ever. Zumal das ganze Chaos somit nicht heute aufgeräumt werden muss... Also beschliessen wir noch eine Nacht länger zu bleiben. Vier Nächte auf dem Camping. Juhuii. Den letzten Tag in Grabovac verbringen wir mit nichts tun. Mike geht in den Pool, Cynthia übt neue Songs auf der Ukulele und wir wechseln uns beim Lesen ab. Schwuppdiwupp ist der Tag vorbei. Nachdem wir alles für den nächsten Tag startklar gemacht haben, freuen wir uns auf das was kommen mag....

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