Km 2352 - Km 2503_Jelsa - Piznovac


Wir stehen lange vor der Sonne auf und können bei Sonnenaufgang losfahren. Fünfzig Kilometer legen wir heute zurück. Meist geht es bergauf. Mit ungefähr vier Kilometer die Stunde bringen wir die ersten zwölf Kilometer hinter uns. Nach Poljica geht es besser. Die Strasse wird flacher und der Himmel ist etwas bewölkt. Die Route führt uns nach Zatrazisce. Hier gönnen wir uns einen kleinen Snack. Die Wolken haben sich verzogen und es wird richtig heiss. Die letzten paar Kilometer ab Bogomolje leiden wir noch etwas über der neu geteerten Strasse. Bei einer rasanten Abfahrt düsen wir in Richtung Camping. Dieser ist am Meer gelegen. Da wir so früh losgefahren sind, können wir unser Lager bereits am Mittag aufschlagen. Cynthia macht ihre ersten Gehversuche beim Schmuck basteln. Fail. Ob sie einen zweiten Versuch wagt, ist noch unklar. Das kniffelige Baschtlizüügs ist nicht so ihr Ding. Ganz anders als Mike. Er verbringt den ganzen Tag damit, irgendwas zu basteln und zu nähen. Um das Znacht kümmern wir uns zu spät. Der Himmel ist blau und wolkenlos. Ausser über unseren Köpfen. Hier tobt ein starkes Unwetter. Leider können wir heute gar nicht kochen - wir haben vergessen, Benzin zu holen. Und sonst ist nichts da. Die Campingbesitzer verkaufen uns aber eine Portion Spaghetti. Nachdem wir die verschlungen haben, ziehen die Wolken weg und ein kleiner herziger Regenbogen schwebt über uns... Die Nacht ist unruhig. Beide Träumen und schlafen nicht gut. So fühlen wir uns nicht wirklich bereit für das, was heute kommen mag. Aber es bleibt nichts. Wir müssen hier weg. Vor dem ersten Kilometer graut uns schon seit gestern. Zweiundachtzig Höhenmeter innert einem Kilometer. Klingt nicht so arg - ist es aber. Und so verbringen wir die ersten Minuten mit schieben und ächzen. Wir folgen weiter der Strasse und erreichen in wenigen Kilometern die Stadt Sucuraj. Hier legt unsere Fähre ab. Ein paar Stunden bleiben uns noch. So sitzen wir am Pier, beobachten die ankommenden Reisekaravanen und Segelboote und warten darauf, dass unsere Fähre ablegt. Wie gebannt beobachten wir das Löschen der Fähre. Wir könnten Stunden, Tage ja gar Wochen am Hafen verbringen und es würde nie langweilig werden. Die Fährfahrt dauert eine knappe halbe Stunde. Auf dem Festland zieht es uns wieder der Küste entlang in Richtung Osten. Podaca und Gradac lassen wir innert kürzester Zeit hinter uns. Die Strasse führt uns den Berg hoch bis nach Bacina. Ein traumhafter Ort. Hier hat es Seen, Wälder und hübsche Häuser. Kroatien ist wirklich wunderschön. Und so vielseitig. Wir empfehlen euch von Herzen das Land zu besuchen. Unseren Campingplatz finden wir in der Nähe von Piznovac. Schön hier.

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