Km 13721 – Km १३७८९_Pilibhit – Mahendranagar


Früh morgens geht es uns prächtig. Wir sind gesundheitlich wieder voll auf der Höhe, das Leiden von Gestern ist einem grossen Hunger gewichen. Wir warten eine Stunde auf das Frühstück und vertilgen schlussendlich was Anderes als wir bestellt haben. Das isch öbrigens au no so en Gschecht öber das Land. Aber dazu ein anderes Mal... Der leere Magen wirkt sich auf unsere Laune aus. Und so gräntelen wir uns halt etwas an. Mitte des Vormittags verlassen wir die Region Uttar Pradesh und erreichen den Nordostzipfel Uttarkhand. Auf einen Schlag verändert sich das Umfeld. Die Häuser bestehen aus festen Mauern, es liegt weniger Abfall auf der Strasse und irgendwie wirkt alles gepflegter und auch wohlhabender. Und bedrängt werden wir auch nicht mehr. Indien hat so viele Gesichter. Gegen Mittag erreichen wir das Dörflein Banbasa. Hier biegen wir scharf rechts ab und gelangen auf eine immer enger werdende, schottrige Strasse. Die Grenze zu Nepal ist erreicht und wie auf Bestellung auch wieder einmal eine unserer Packtaschen gerissen. Nachdem wir die enge Brücke passiert haben - bei diesem Grenzübergang sind übrigens keine Autos erlaubt - stehen wir vor der Border Control Indien. Also man muss schon ein bitzi suchen und so aber irgendwann sieht man ein Zweistöckiges Gebäude - dem die Fenster fehlen und nur der Computerraum abschliessbar ist - mit einem selbstbemalten Schild, und da ist dann eben diese Border Control. Die Grenzbeamten müssen ähnlich viele Informationen von Hand übertragen, wie es von uns jeweils in den Hotels verlangt wurde. Anschliessend werden wir freundlich vom Land verabschiedet. Danach gehts durchs Niemandsland. Wobei es eher Megavielemenschenland heissen müsste. Denn hier am Flussufer steht ein Verkaufsstand am andern. Es wimmelt von Menschen. Einige Hundert Meter später entdecken wir eine kleine Wellblechhütte mit einem weiteren kleinen Schild. Die Nepalesische Border Control. Die Beamten sind herzlich, heissen uns willkommen und stempeln unsere Visas. Auch ein paar Fragen zu den örtlichen Begebenheiten beantworten sie gerne. Und dann wechseln sie sogar auch noch unsere indischen Rupien. Ohne Eigennutzen. Sapperlott. Knappe zwei Stunden hat der bis anhin wuseligste, unübersichtlichste, unkomplizierteste und ungenauste Grenzübertritt gedauert. Wir sind in Nepal und voll happy. Am Horizont entdecken wir sogar bereits die Ausläufer des Himalaya. So geil. I mein, stell der vor. Da hocksch diheime ufs Velo und nacheme Jahr stahsch am Himalaya. In Mahendranagar bekommen wir ein Zimmer in einem der vielen Hotels. Natürlich bestellen wir zuerst mal Momos. Unterhalb unseres Fensters spielen Kinder auf dem Feld. Ansonsten ist es ruhig, sauber und die Luft scheint ebenfalls reiner. Wir sind ja schön gespannt, wie uns die nächsten paar Wochen gefallen werden. Aber der Anfang - der ist schon mal super.

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