Km 18129 - Km 18779_Hua Hin - Ao Nang


Wir verbringen nun also spontan zwei Nächte in Hua Hin, geniessen den Strand und starren während dem Essen ungläubig den an der Promenande schaulaufenden Paaren nach. Die Fahrt während der kommenden Tage führt uns hauptsächlich entlang der Scenic Route. Der Weg ist wunderbar und ab und zu hat es sogar einen richtigen Veloweg. Die Strasse führt uns auf Schlängelwegen durch den fabelhaften Sam Roi Yot National Park und anschliessend wieder zurück ans Meer. Wir passieren Shrimpfarmen, pedalieren entlang unzähliger Felsen und sind überwältigt ob der schönen Natur. Und ab und an lächeln riesige goldene Buddhas von den Hügeln auf uns herunter. Thailand hat so viel zu bieten. Abends erreichen wir Prachuap Khiri Khan. Hier suchen wir uns als Übernachtungsplätzchen Maggies Homestay aus. Den Besitzer haben wir nicht gesehen, aber ein total verpeilter Langzeitgast weist uns in die Gepflogenheiten der Unterkunft ein. Das Gästehaus bedient wirklich so alle Klischee. Manchmal kommen wir uns doch alt vor. Heute müssen wir kurzzeitig auf die Autostrasse ausweichen. Macht aber nichts, denn der Pannenstreifen bietet genug Platz für zwei miteinander pläuderlnde Pédaleurs. Gegen Mittag bereits erreichen wir das lang ersehnte Ban Krut. Unsere Freunde haben uns diesen Badestrand empfohlen und wir freuen uns schon ein paar Tage auf diesen Ort. Und er ist fantastisch, wundervoll, perfekt. Wir bekommen ein superschönes Zimmer, nur wenige Schritte zum Meer entfernt. Der Strand ist weiss, das Meer blau und die Palmen grün. Aber das Beste, das alleraller Beste kommt erst: Wir sind alleine. Kein Mensch am Strand. Niemand. Wir haben drei Kilometer Traumstrand nur für uns ganz alleine. Sooooo geil. Natürlich gehen wir schwimmen. Dann was essen. Und dann? Ja klar - noch mehr Meer. Bädele ahoi. Es ist traumhaft. Der nächste Fahrtag führt uns an die Thung Wua Laen Beach. Auf dem Weg dahin werden wir verregnet. Aber so richtig. Es schüttet aus Eimern - so wie es nur in Asien schütten kann. Innert Sekunden ist man bis auf die Unterhose pitschnass. Aber warm bleibts trotzdem. In einem Restaurant bekommen wir Unterschlupf, essen Fried Rice und warten bis die Naturdusche etwas den Hahnen reguliert. An unserem Tagesziel angekommen, müssen wir einsehen, dass wir uns hier zwei Übernachtungen nur ungern leisten wollen. Die Zimmerpreise sind horrend. Wir sind nun endgültig im teuren Part Thailands angekommen. Westliche Touristen sehen wir schon seit Tagen keine und die Ferienorte scheinen ausgestorben. Klar, es ist Sommer - aber Thailand ist im Fall auch jetzt sehr schön. Es ist spät und wir sind müde. Also nehmen wir uns ein Hüttli am Strand und gönnen uns direkt ein Bad im Meer. Ausser ein paar Krebsli und zwei, drei streunende Hunde sind wir wieder die einzigen Lebewesen weit und breit. Am nächsten Morgen beschliessen wir, Ao Nang auf dem zügigsten Weg zu erreichen. Also kehren wir zurück zur Hauptstrasse und folgen dieser im Verlauf der nächsten Tage. Überholt werden wir von Lastwagen, Bussen und den hier allgegenwärtigen Pickups. Auf vielen der Pickups und Motorrädern fahren Affen mit. Teilweise angekettet, teilweise frei klammern sie sich an den Fahrzeugen fest und lassen sich durch den Fahrtwind die Mähne zerstrubbeln. Ein wirklich sehr lustiges Bild. Via Lang Suan und Tha Chana pedalieren wir in Richtung Surat Thani und biegen anschliessend einmal scharf rechts ab. Die Strasse führt uns während knapp neunzig Kilometern durch einen künstlich angelegten Palmenwald. Ansonsten gibts nichts. Nur Palmen, Palmen, Palmen. Keine Tankstelle, kein Lädeli, nichts. Nur hoch und runter und Palme und hoch und Palme und runter. Gegen Nachmittag fängt es an zu nieseln. Dann geht das Gewitter los. Wir sind pflotschnass und unsere Zehen schwimmen in den Schuhen umher. Gegen Abend erreichen wir erneut felsiges Gebiet. Die Steine ragen weit in den Himmel, sind umschlungen von unzähligen Pflanzen und schimmern verzaubert hinter dem Nebel hervor. Nach geschlagenen 160 Kilometern - Pédaleursrekord - verbringen wir die letzte Nacht vor Krabi im einzigen Hotel weit und breit. Am frühen Morgen weckt uns eine SMS - unsere Freunde haben sich verlobt. Congratulations! Wir freuen sooooo sehr mit euch! Nur noch vierzig Kilometer bis Ao Nang. Juhui. Entlang der sogenannten Liebesstrasse schlängelt unsere Route vorbei an unzähligen Felsen. Dann sind wir hier. Ao Nang. Vor acht Jahren waren wir schon da und wir freuen uns riesig, dass wir es noch einmal hierher geschafft haben. Zu unserer Überraschung sieht es hier ganz anders aus als damals. Neue Hotels sind entstanden und der Bootsanlegesteg ist auch umgezogen. Aber es ist noch immer superschön. Den Nachmittag verbringen wir mit fein Essen, etwas bädelen, Akklimatisieren und geniessen. Abends gehen wir nochmal essen. Beim Schweizer. Hihi. Es gibt Züri Gschnätzlets und Gordon Bleu. Vielleicht gehen wir nochmal hin – dann bestellen wir uns eine Bratwurst.

Der erste freie Tag in Ao Nang ist fabelhaft. Nach dem Ausschlafen gönnen wir uns ein feines Zmorgen, schlüpfen in die Badehose und spazieren zum Bootssteg. Das Holzboot schippert uns anschliessend an die Railey Beach, wo wir uns den ganzen Tag die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Judihui. Wir bleiben noch zwei Nächte. Oder Drei? Oder – ach, wir lassen uns überraschen...

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