Km 24830_Sydney - Aromas


Die Pédaleurs sind in Kalifornien. Und wir freuen uns mega. Geplant, dass wir in die USA reisen wollen, haben wir schon lange. Schliesslich wohnt hier Cynthias Tante Christine mit ihrer lieben Familie und nachdem wir bereits Tante Rahel und ihren Mann Geoffrey in Australien besuchten, ist der Trip in die USA ja die logische Folge. Dass die Einreise in die USA klappen wird, war aber nicht selbstverständlich. Denn durch die Verschärfung der Visaregelungen müssen nun alle Antragsteller, die unter anderem den Iran besucht haben, persönlich auf der Botschaft zu einem Interview erscheinen. Auf den Termin haben wir relativ lange gewartet, das Visum dann aber zu unserer grossen Erleichterung ohne weitere Umstände erhalten.

Einen Tag bevor unser Australisches Visum ablief, bestiegen wir also das Flugzeug in Richtung San Francisco. Da wir das letzte Mal gute Erfahrungen mit der Post machten, schickten wir auch diesmal einen grossen Teil unseres Gepäckes per Versand an den Ankunftsort. Die Päckli sind noch unterwegs – wir hoffen, dass es dazu keine brisante Geschichte geben wird… Ohne Probleme konnten wir uns in einem Fahrradladen in Sydney zwei Fahrradkisten mitnehmen und so unsere Räder sicher verpacken. Der Rest der Ladung kam in eine Tasche und als zusätzlichen Koffer diente eine grosse Kartonkiste.

Vollgepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen standen wir am Australischen Samstag um halb zehn Uhr morgens vor unserem Hostel und warteten auf den Airporttransfer. Auch hier klappte alles wie am Schnürchen und wir hatten grosszügig Zeit, um den Check-In zu machen. Zu unserem Glück wurden wir beim in der Schlange stehen von einer freundlichen Dame angesprochen und gefragt, ob sie unser Anliegen als Training für ihren frisch einzuarbeitenden Mitarbeiter nehmen darf, da der Herr mit dem Check-In von Fahrrädern noch nicht vertraut sei. Für uns war das super. Denn der Herr arbeitete sehr gewissenhaft, prüfte was zu prüfen war und gab uns das Gefühl, dass unsere Räder die Reise sicher und planmässig überstehen würden. Übrigens ist der neue Mitarbeiter wohl der freundlichste Flughafenangestellte, dem wir auf dieser Reise begegnet sind. Nach dem Sorgfältigen Check-In bekamen wir die Gepäckstücke zurück und konnten sie anschliessend direkt beim Oversize Check-In abgeben. Wir winken den Kartons mit gutem Gefühl nach.

Die paar Stunden, die uns noch bis zum Abflug blieben, vertrödelten wir auf dem Airport mit Essen und Leute beobachten. Und ehe wir uns versahen war es bereits Zeit, den Blechvogel zu betreten. Der Flug dauerte insgesamt etwas über Dreizehn Stunden. Das Essen war gut, die Filmauswahl riesig und die Sitze unbequem. Wir machten kein Auge zu - sind nun aber wieder auf dem neusten Stand der Moviewelt. Insgesamt verlief die Reise ohne nennenswerte Aufregungen und wir landeten am Amerikanischen Samstag um Neun Uhr morgens pünktlich in San Francisco. Auch hier klappt alles wie am Schnürchen. Die Wartezeit ist kurz, die Pässe schnell abgestempelt und das Gepäck wartete ohne Beschädigung auf unsere Abholung.

Kaum haben wir den Flughafen verlassen, kommt schon Tante Christine mit ihrem grossen Pick-up angefahren. Die Wiedersehensfreude ist riesig - wir sind so happy, endlich hier zu sein.

Nach knapp eineinhalb Stunden Fahrt und viel Geplauder biegen wir nach Santa Cruz einmal links ab und erreichen wenige Kilometer später das zauberhafte Anwesen der Familie Coke. Cynthia war vor knapp vier Jahren schon einmal hier - Mike betritt das Erste Mal den Boden der USA. Von der ersten Minute an fühlen wir uns wie zuhause - es ist so schön friedlich, ruhig und gemütlich hier. Von der Terrasse aus sieht man weit in die Ferne Kaliforniens, hinter dem Haus wachsen Orangenbäume und der obere Teil des Grundstücks ist so schön gelegen, dass hier ab und an Hochzeiten stattfinden. Kaum sind wir einige Minuten vor Ort, kommt auch Onkel Dale nachhause und wir können den Kalifornier endlich mal wieder in die Arme schliessen.

Für die Pédaleurs ist inzwischen schon fünf Uhr Früh und der Jetlag kündigt sich langsam aber sicher an. So zieht sich Mike ins Gästezimmer zurück und Cynthia macht noch einen kurzen Spaziergang mit Onkel und Tante. Aber dann fangen langsam auch ihre Augen an zu brennen und kurz vor sechs Uhr Abends schlüpft auch sie unter die kuschelige Decke. Ein langer aber schöner Samstag geht zu Ende.

Wir erwachen am kommenden Tag ungefähr um sieben Uhr morgens. Super - hatten wir doch beide befürchtet, dass wir ab drei Uhr früh hellwach sein würden. Nix da. Hellwach wurden wir erst, als uns Dale das Frühstück macht. Omelette mit Schinken, Käse und Champignons. Perfekt. Anschliessend packen wir etwas aus und um, bevor uns Olivier und Sarah zu einem Ausflug abholen. Olivier - Cynthias Cousin - hat vor wenigen Tagen seine Liebste geheiratet und das glückliche Paar nimmt uns mit nach Santa Cruz. Der Tag ist perfekt. Wir fahren zum Strand und beobachten die Surfer, gehen mit zwei weiteren Freunden zum Mittagessen, schlendern durch den Boardwalk, schlemmen Süssigkeiten und überdimensional grosse Glace, treten im Minigolf gegeneinander an und lassen den Abend beim Windowshopping an der Pacificroad ausklingen. Anschliessend fahren wir zurück, lassen uns von Dales Kochkünsten verwöhnen und fallen figufertig aber happy ins Bett.

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