Mi 2911 – Mi 3046_Las Vegas - Beatty


Das letzte Mal als wir den Blog veröffentlichten, waren wir gerade auf dem Sprung zu einer Show. Und was dort und danach passierte, das erzählen wir dir hier.

Mike in neuen Jeans und T-Shirt, Cynthia in alten hellgrünen Kletterhosen und T-Shirt flanieren also abends entlang des Las Vegas Boulevards. Die Show beginnt erst in wenigen Stunden und so reicht uns die Zeit noch gut, um irgendwo etwas zu essen. Wir sind heute nicht wählerisch und schnappen uns in einem Chinesischen Take Away, je eine Schale gebratene Nudeln mit Rindfleisch und Poulet. Das leckere Abendessen nehmen wir mit und setzen uns damit auf einen der Gehsteige. Hier hat man einen super Blick auf all die flanierenden Besucher und die tanzenden, singenden, posierenden oder sich sonst wie in Szene stellenden Strassenakrobaten. Wir sitzen etwas da, knabbern an unserem Abendessen und lassen die Stimmung auf uns wirken. Anschliessend schlendern wir ins New York-New York Hotel und Casino und betreten die Showhalle, in der der Cirque du Soleil die Show Zumanity aufführt. Die Show ist für Erwachsene und ziemlich unterhaltsam. Nicht weniger unterhaltsam ist das Verhalten der anderen Zuschauer. Uns gefiel es und die Wahl der Show stimmte für uns völlig. Obwohl – da gäbe es noch so viel mehr zu sehen. Tänzer, Magier, Sänger und und und. Tja – wir müssen wohl einfach nochmal nach Vegas kommen.

Am nächsten Morgen schlendern wir wiederum entlang der Las Vegas Boulevards. Wir könnten das eine ganze Woche lang machen und es würde uns nie langweilig werden. Heute zieht es uns auch etwas in die Nebenstrassen. Wir sehen so viel, aber es ist trotzdem nur ein Bruchteil des ganzen Angebotes. Krass, diese Stadt. Gegen Mittag bekommen wir von Tara Bescheid, in welchem Lokal ihr Geburtstag abends gefeiert werden soll. Mit der Kleidung, die wir so als Radreisende um die Welt kutschieren, können wir keinesfalls dort aufkreuzen und so verbringen wir den Nachmittag damit, uns für den Abend einigermassen passend auszustatten. Die Wahl fällt auf ein Hemd, ein Kleid, ein paar neue Schuhe und einen Lidschatten. Als wir uns dann abends zurechtmachten, erkennen wir uns selbst beinahe kaum wieder. Die Haare sind gekämmt, die Kleidung riecht frisch, die Hose hat keine Löcher und die Schuhe sind sauber. Tourenradfahrer, wie man sie selten sieht.

Nach einem überraschend langen und dementsprechend zügigen Fussmarsch treffen wir etwas verspätet im Prime Steakhouse des Bellagio ein. Das Geburtstagskind, ihr Freund Enzo, Transianerin Sabrina und die Familienangehörigen sind schon da – das Abendessen auf der Terrasse mit direktem Blick auf den Springbrunnen mit seinen berühmten Wasserspielen kann starten. Das Essen war lecker, die Gesellschaft herzlich und die Pédaleurs genossen es, mal wieder ein Bisschen Zeit mit bekannten Gesichtern zu verbringen. Nach dem Essen zog es einen Teil von uns noch an die Spieltische. Roulette hat es uns angetan und wir gewinnen und gewinnen und gewinnen. Nach kurzer Zeit hat sich unser Einsatz verzehnfacht. Tja – und dann – dann erging es uns wie den meisten Besuchern. Der Gewinn schrumpfte und schrumpfte und schrumpfte. Gut gelaunt und mit einem schlussendlichen Verlust von nur 25 Dollar watschelten wir anschliessend spät abends oder früh morgens zurück in unser Motel, rutschten aus den Schuhen, hüpften unter die Dusche, schlüpften ins Pyjama und sahen wieder aus wie frisch pédaliert. Die Zeit in Las Vegas war mega und wir sind sicher – we’ll be back.

Trotz der kurzen Nacht quälen wir uns am kommenden morgen früh aus den Federn. Nach dem Check-Out lassen wir es uns natürlich nicht nehmen, in unserem Nissan Versa einmal entlang des Strip zu fahren. Wie sich das gehört kurbeln wir die Scheiben runter, stellen das Radio auf laut und wippen mit unseren Armen standesgemäss zu den Klängen von Patent Ochsner aus dem Fenster. Oh yeah.

Heute rollt uns das Auto nicht allzu weit. Bäh - wir sind noch müde von gestern. Wir lassen uns auf dem Veterans Memorial Highway in Richtung Osten durch die Wüste rollen und beschliessen in Beatty, dass dies der richtige Ort zum Übernachten ist. Und so war es dann auch, denn lustigerweise stellte sich heraus, dass genau in diesem Motel Cynthias Bruder vor einiger Zeit ebenfalls genächtigt hat. Schon lustig – so viele Meilen auseinander und trotzdem ganz nah. Den Nachmittag und Abend in Beatty lassen wir richtig ruhig angehen. Wir schauen einige Filme, gehen in der Eatery zum Abendessen und pfuusen anschliessend relativ früh im übergrossen Kingsize Bed.

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