Km 31000 – Km 31190_Francy – Murten


Nach einer sehr erholsamen Nacht und einem fabelhaften Frühstück fühlen wir uns gewappnet für den Grenzübertritt. Zuerst aber müssen wir noch etwas den Hügel hochfahren. Und dann – dann sehen wir die Schweiz. Woah. Wahnsinn. Der Jet d’Eau in Genf ist schon aus weiter Ferne zu bewundern und unsere Gefühle schlagen Purzelbäume.

Hand in Hand fahren wir pünktlich zum Frühlingsanfang über die Grenze. Das Grenzhäuschen ist unbewacht und so können wir völlig aufregungslos über die Grenze rollen. Sorry – aber leider haben wir auch hier keine unglaublichen Stories über Visatragödien und Bestechungsgelder zu berichten.

Den ersten Stopp machen wir in der Miiiiiigrooooos. Oh yeah. Mike verschwindet eine kleine Ewigkeit im Lebensmittelparadieschen, während Cynthia mit der Familie von Schweizer Mobilnetzwerk zu Schweizer Mobilnetzwerk telefoniert.

In Genf – direkt am Jet d’Eau – schlemmen wir uns wie die Maden durch den Speck. Lustig. Seit Monaten überlegten und planten wir den heutigen Einkauf. Hui, vergiss denn Kägi ned, und d Schoggi und d Bäriglace und d Totebeindli und weiss nicht was zum Kuckuck wir noch für Gelüste hatten. Doch schlussendlich kam alles anders und so gibt es Eistee, Nussweggen, Zweifelchips und Weggli. Megamega fein.

Wir entscheiden uns gegen eine Übernachtung in Genf und pedalieren noch etwas dem Lac Léman entlang. Ah ja – wir sind ja nun in der Schweiz. Wie es sich anfühlt nach knapp zwei Jahren zurück zu sein? Fabelhaft!

In Nyon wollen wir übernachten und schlucken als erstes über die hiesigen Preise. Aber äbe was wotsch – mer si ja wieder deheime. Und so buchen wir schlussendlich ein Zimmer im nigelnagelneuen Nyon Hostel und bekommen ein fabelhaftes Doppelzimmer. Und stellt euch vor – im Radio läuft DRS 3. Und es kommen Nachrichten. Auf Schweizerdeutsch!!! Wir sind total aus dem Häuschen und zugegeben emotional überfordert. Und so bleibt es dann auch die kommenden Tage…

Der nächste Tag ist irrsinnig anstrengend. Selten hatten wir solch starken Gegenwind wie hier zwischen den beiden Seen. Crazy! Uns hudelts fast vom Velo. Wir schnäggeln uns über die Hügel und trampen beim runterrollen wie die Wilden in die Pedale, nur damit wir etwas vorwärtskommen. Nei werklech – die Schwiiz. Ned eifach.

Als wir dann endlich spät abends und wirklich ohne Seich figufertig in Yverdon-les-Bains ankommen, finden wir eine passende Unterkunft und sind froh, es überhaupt bis hier her geschafft zu haben. Wir pöstelen noch etwas für den morgigen Tag und lassen anschliessend den Abend gemütlich und relativ aufregungslos ausklingen.

Heute schlafen wir aus – denn wir haben es nicht pressant. Nur wenige Kilometer trennen uns noch von Murten und wir werden dort erst gegen Abend erwartet. Es wird ein fabelhafter Tag. Das Wetter ist wieder prächtig, die Milchkaffees lecker, die Kägi knusprig und die Landschaft einfach toll.

Kurz vor Murten machen wir auf einem Bänkli noch eine Pause. Hei sind wir aufgeregt. Mega. Nach knapp zwei Jahren treffen wir endlich, endlich, eeeendlich wieder einen Teil unserer Familie.

Und dann kommt der lang ersehnte Moment auf einmal ganz schnell sehr nahe und wir pedalieren die letzten Meter durch das Städtchen Murten – direkt auf dem Weg zu Cynthias Bruder und dessen Familie.

Die seit heute frisch gewordene sechsjährige Maëlle, der vierjährige Chris und Cyrill erwarten uns bereits auf den Velos und grossem Gewinke an der Strassenkreuzung. Wir sind überglücklich! Wow – die Kiddies sind soooo gross geworden. Die Aufregung ist riesig, es wird quer durcheinander erzählt, Velos gezeigt, Wettrennen gefahren, gelacht und es passiert so viel innert wenigen Augenblicken. Anschliessend erreichen wir zu fünft die Wohnung, wo uns bereits Moni mit der einjährigen Noée im Arm erwartet. Jöööööööö. Unsere jüngste Nichte sehen wir gerade zum ersten Mal und sie ist sooooooo ein Härzchäferli!

Wir bleiben zwei Nächte bei der Familie Cattin Tellenbach und geniessen die Zeit in vollen Zügen. Wir spielen Memory, malen mit Kreide, fahren Go-Kart Rennen, lesen Geschichtli vor, werden kulinarisch verwöhnt, gucken Sandmännchen, spielen, erzählen, hören zu, kriegen von den Knöpfen die Welt erklärt und geniessen die zwei Tage in vollen Zügen. Ächt – to much emotion zum Uuufschriibe…

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