Der "Django" Umbau 1/2



Dies ist ja der erste Eintrag seit dem wir Django gekauft haben. Darum gibt es jetzt eine kleine Zusammenfassung vom letzten Jahr.


Als erstes fuhren wir nach Westfrankreich, so wie wir ihn übernommen hatten. Nach zwei Wochen Ferien in der Bretagne und der Normandie brachten wir Django in die Garage. Dort war er fast den ganzen Sommer 2019. Denn wie sich herausstellte gab es viele verborgene Schätze. Der Rost, der vor dem Kauf vom TCS mit etwa 300.- bis 400.- CHF geschätzt wurde, kostete weit aus mehr und verschlang einen Grossteil der Zeit. Der eingebaute Kompressor machte nur Lärm und musste ersetzt werden.

Die Elektronik war so komisch verkabelt, dass immer wieder Anzeigen, Steckdosen und USB-Anschlüsse ausfielen. Sie macht immer Stress, neulich als wir etwas an einen der Zigarettenstecker steckten, stieg dieser aus, also schraubten wir das Armaturenbrett auf und fanden ein riesen Chaos. Da drin, lose Enden, Kabel die keinen Partner hatten und Kabel welche einfach gekappt wurden. Das wird wohl darauf hinaus laufen, dass wir den Winter hindurch alle Kabel neu legen.

Immerhin haben wir jetzt eine Standheizung. Laut dem Modell Typ der eingebaut ist müsste sie auch den Innenraum und nicht nur den Motor wärmen, so wie uns das gesagt wurde. So zeigten es auch diverse Videos im Internet. Purat Klima welcher Webasto Heizungen einbaut und darum Ahnung davon hat, hat sich unserer angenommen. Die Lösung waren Kabel, die falsch angeschlossen worden sind, so Plus und Minus verwechselt und so.


Was war noch in dem Sommer? Die Wasserpumpe haben wir repariert, es schien als war da im letzten Winter Wasser darin gefroren und hat einige Teile gesprengt. Herausgefunden und repariert.


Django ist nun voll Strassenlegal. Die Radverbreiterungen wurden entfernt und eine leicht kleinere Reifen/Rad Combo aufgezogen. Alle anbauteile wie Schnorchel und die Stossdämpfer/ Federungsaufrüstung sind ebenfalls in den Fahrzeugpapieren eingetragen. Nun müssen wir nicht kurz vor den Vorführen das halbe Auto umbauen, das macht das Leben wesentlich einfacher.


Der, der Optik dienende, Reservekanister am "Füdli" wurde durch eine kleine Leiter ersetzt. Auf dem nun leicht erreichbaren Gepäckträger habe wir in den letzten Wochen zwei Wasserdichte boxen und zwei Reservekanister angebracht.


Django hat eine Wemo Kühlbox erhalten, damit die Colas immer schön kühl sind.


Im grossen und ganzen haben wir auf Wochenendausflügen immer mehr von uns rein gebracht. Ist ein echtes Bijou. Cynthia hat schöne Vorhänge machen lassen, mit Bildern von unser Veloreise darauf.


Am Heck gibt es eine Blache um trocken kochen zu können.


Unsere Nachtruhe finden wir auf zwei Expedmatten, die Haargenau in der Breite hinein passen.


Vor ein paar Wochen haben wir an der Aussenklappe einen dickeren Dichtungsgummi angebracht, jetzt rinnt es bei Regen nicht mehr hinein.


Von Timbila haben wir den Reserveradüberzug übernommen, jetzt macht er ganz schön was her.


Ah ja, und noch in Frankreich haben wir Mosquitonetze für die Fenster und die Hecktür genäht, damit wir offen schlafen konnten. Lustig ist, das die Nähmaschine auch eine Toyota ist.


Es gab ein neues Autoradio, um so richtig mit Stimmung fahren zu können.


Das ist mal der grobe Abriss bis Anfang 2020.


Im Sommer verbrachten wir fünf Wochen in dem Auto, davon waren vier mit Regen gesegnet.

Die Erkenntnis daraus war, dass Django ein Sommerauto ist, also man keinen Rückzug hat bei miesem Wetter.

An den Abenden haben wir deshalb viel darüber diskutiert wie es denn sein sollte. Mehr Wohnfläche und einen kompletten Durchgang, sowie die Möglichkeit drinnen essen zu können, für die ganz miesen Tage. Uns ist klar da sagt noch manch einer: Aber das ist ein Wüstenauto, das muss nicht Regenfest sein. Nur wohnen und arbeiten wir zurzeit in der Schweiz und haben leider nicht jedes Jahr zwölf Wochen Urlaub. Das heisst der Toyota muss auch für hier tauglich sein.


Anfangs Oktober haben wir es dann nicht mehr ausgehalten, wir haben die letzten warmen Tage genutzt und alles rausgerissen. Beim Ausbau haben wir dann so viele Probleme entdeckt, vom Rost und Schimmel der durch das Wasser das durch die Mangelhaft gebaute Aussenklappe eindrang, Roststellen am Boden des Innenraums, bis zu Problemen mit dem Strom im Fahrzeug.


Das komplette ausbauen hat uns einige Abende und Wochenende, Blut und Schweiss gekostet.

Die Ferien im November haben wir ganz dem Umbau gewidmet. Hier die Abgearbeiteten Punkte:

- Innenraum Entrostet, Grundiert und Lackiert.

- Die Befestigungen für die Zusatzsitze entfernt.

- Spengler Arbeiten an den Schwellern und den Löcher im Boden durchführen lassen.

- Den gesamten 12 Volt Kreislauf ausgebaut und neu in die Karosserie verlegt, keine Kabel und Kabelschläuche mehr im Innenraum.

- Die Kühltruhe hat einen neuen Platzsparenden Platz.

- Neu mit Armaflex ausgedämmt, die Alte hatte sich überall gelöst, was dem Rost zuspielt.

- Baumaterial bei Knut und seiner Frau von 4x4-innenausbau.de besorgt. Die zwei sind absolut Top, mit grossem Erfahrungsschatz gut beraten. Auch dass es in der Schweiz einen Anbieter gibt : Strom72 im Emmental.

- Neue Bodenplatte zugesägt und mit Vinyl beklebt, und auf der Unterseite isoliert.

- Neue Seitenpaneele angefertigt.

- Möbel so weit gebaut, dass wir wieder darin Schlafen konnten.


Dann kam die faule Weihnachtszeit...



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