Istanbul - Griechenland

18. – 20.Juli 2012

Es sind die Hafenstädte. Hat eine Stadt einen Hafen, hat sie ein ganz anderes Lebensgefühl. So auch Istanbul, die Stadt hat was, sie gefällt mir. Ich habe ein Bett im „Second Home“-Hostel, das liegt mitten in der Mitte. Die Leute sind gut drauf, man fühlt sich echt wie zuhause. Am Abend mache ich nicht mehr grosse Sprünge, muss den versäumten Schlaf nachholen. Am Morgen verschlafe ich leicht, stürze mich dann aber ins bunte Treiben. Das Geheimnis was keines ist, in Istanbul findest du das was du suchst im richtigen Quartier. So findet man Gewürze auf dem Misir Çarsisi, das ist noch einfach. Jenseits der Galatabrücke findet der Heimwerker sein Reich, da gibt es einen Händler für jedes Anliegen, einen der Räder verkauft, einer Scharniere, Badezimmerkeramik, Gummidichtungen für jedes Rohr, Stahlstangen und mehr. Etwas oberhalb, unter dem Galataturm, von dem man aus einen super Ausblick über die Stadt hat, gibt es dutzende Lampengeschäfte. Auch hier gibt es von der Glühbirne bis zum Kristallkronleuchter alles. Am Wasser gibt es Angeln und Köder, daneben die frischen Fische. Im Stadtteil Eminönü findet man den grossen Bazar, für Kopftücher, Herren und Damenbekleidung, Unterwäsche, Bettbezüge und Betten, Socken. Das geht dann in Richtung der Post über in Gebäck und Süsswaren. An jeder Ecke riecht es nach Kebab-Grillspiess, Fisch, Früchten oder dem parfümierten Fächer einer Frau. In einer Strasse reiht sich ein Strumpfgeschäft ans Nächste oder Teegeschirr und natürlich Souvenirshops. Diese Liste könnte man weiterführen bis alles Erwerbliche aufgezählt ist, der Hammer. Das Geschäft muss florieren, ich kann es mir kaum vorstellen. Den wie entscheidet man sich für einen, wenn Drumherum das Gleiche mehrfach angeboten wird? Auf der Post, die grösste der Türkei, sind drei Schalter offen, die Leute warten bis zur Grauhaarigkeit, ich hab Glück dass ich nur Briefmarken brauche, dafür gibt es einen eigenen Beamten. Ich konnte es mir nicht verkneifen, ein Dürüm gab es zum Mittag, eigentlich war es der Duft vom tropfenden Hühnchenfleisch der mich angelockt hat. Mein Weg führt mich zum Galataturm, von da oben hat man einen tollen Rundum Blick über die Stadt. Um mir einen Überblick zu verschaffen, Spaziere ich rauf zum Sultanahmed und geniessen dan den Abend auf der Dachterrasse vom Hostel. Der Tag beginnt früh, als erstes gehe ich in den versunkenen Palast. Geht kurz nach Neun, dann öffnen sie und ihr seit fast alleine, als ich raus gehe steht oben am Eingang bereits eine lange Schlange. Alle tragen sie eine Nummer, damit sich die Herden nicht vermischen. An der blauen Moschee wird man, in mehreren Sprachen, darauf hingewiesen wie man sich in der Moschee zu kleiden und zu verhalten hat. Mach es nicht wie die dummen Touris, die in kurzen Hosen darin stehen, die Damen die in der Moschee das Kopftuch wieder ausziehen und jene die sich laut zu rufen. Das ist auch der Grund warum ich kein Foto vom Imam habe. Wir wollen ja auch nicht, dass in unseren Kirchen heidnische Feste gefeiert werden. Verhaltet euch bitte angemessen. Nach einem Happen stöbere ich durch den Grossen Bazar. Der überdachte Markt bietet so ziemlich alles, schnell verläuft man sich im staunen, aber man verirrt sich nicht. Da ich nicht schon wieder einen Ruhetag mit zu viel Fussmarsch verbringen will, geh ich zurück leg mich etwas hin, nachdem ich mein Rad in Schuss gebracht habe. Eric aus L.A., spricht mich irgendwann an, wo ich heute essen gehe. Nach einem hin und her, ich bin mir unschlüssig, entschliesst er sich mit mir zu kochen. Im Laden, mit der Pasta in der Hand, schlag ich ihm vor, Pasta selber zu machen, er steigt ein. Mit Zutaten vom Gewürzmarkt machen wir uns an die Arbeit. Es liegt wohl am Geruch, am Ende kochen wir für sechs. Den Abend verbringen wir auf der Dachterrasse, bei Tischfussball und Wassermelone.

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